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Caritasdirektorin: Wohnungslosigkeit muss in Koalitionsvertrag

Bei den laufenden Sondierungsgesprächen von Union, FDP und Grünen muss nach Ansicht der Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka auch das Thema Wohnungslosigkeit auf die Tagesordnung. "Die Zahl der Betroffenen steigt permanent und das Problem hat großen sozialen Sprengstoff", mahnte Kostka am Mittwoch zum Auftakt der "Kältehilfe"-Saison. "Wohnungslosigkeit ist inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen."

Kostka betonte, dass Strategien gegen Wohnungs- und Obdachlosigkeit nicht allein kommunale Fragen seien. "Das ist ein Querschnittsthema und gehört ins Kanzleramt, damit eine gesamtgesellschaftliche Strategie entwickelt werden kann." Deutschland können nicht nur von den offenen Märkten und der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit profitieren, sondern müsse sich auch der sozialen Verantwortung für die Zuwanderer stellen. Zugleich warnte die Chefin des Caritasverbands für das Erzbistum Berlin vor "blindem Aktionismus" und Populismus.

KNA

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