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Jesuiten beraten über Zusammenlegung von Provinzen

Rund 260 Jesuiten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Litauen und Ungarn beraten im deutschen Schwäbisch Gmünd über die langfristige Zusammenlegung ihrer Provinzen. Das Treffen dauert noch bis Donnerstag. Zu dem Symposium, das regelmäßig stattfindet, wurde am Dienstagnachmittag auch der Generalobere des Ordens, Arturo Sosa Abascal, erwartet. Es handelt sich um den ersten Deutschlandbesuch von Sosa, der seit Herbst an der Spitze des Ordens steht.

In absehbarer Zeit solle es nur noch eine zentraleuropäische Provinz geben, sagte der künftige Leiter der deutschen Provinz, Pater Johannes Siebner, in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Wir sind jetzt damit betraut, das vorzubereiten." Die deutsche Provinz umfasst derzeit das Gebiet Deutschlands und Schwedens mit 344 Jesuiten. Siebner tritt sein neues Amt am 1. Juni an. Bisher leitete der 55-Jährige das Aloisiuskolleg in Bonn, eine von drei Jesuitenschulen in Deutschland.
Die Entscheidung über den Zusammenschluss der drei deutschsprachigen Provinzen sowie Litauen und Ungarn zu einer gemeinsamen Provinz war schon vor mehr als einem Jahr bekannt gegeben worden. Während es in der Ausbildung bereits gute Erfahrungen der Zusammenarbeit gebe, stehen der Zeitplan für die Fusion und Leitungsstruktur der zukünftigen Provinz nach Angaben des Ordens noch nicht fest.
Trotz eines rückläufigen Trends bezeichnete Siebner die Nachwuchssituation des Ordens als "eigentlich ganz gut". In Deutschland gebe es bis zu vier neue Jesuiten pro Jahr. "Im Vergleich zu den 60er oder 70er Jahren ist das wenig; entsprechend ist unser Altersschnitt sehr hoch. Aber wenn ich es mit den Eintrittszahlen in Priesterseminaren oder in anderen Orden vergleiche, bin ich dankbar, dass junge Männer bei uns eintreten wollen."

KNA

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