NACHRICHTEN

Merkel nennt Religionsfreiheit unveräußerlichen Wert für Europa

Bei den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge in Rom hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bedeutung von Religionsfreiheit sowie Meinungs- , Rede- und Pressefreiheit hervorgehoben: "Es gibt Dinge, die sind unveräußerlich. Das ist eben der Binnenmarkt; das sind die vier Grundfreiheiten", sagte Merkel am Samstag in Rom: "Das macht uns gemeinsam stark. Dabei gibt es auch keinerlei Abstriche."

In ihrer Rede betonte die Kanzlerin zudem, dass man ein sichereres und beschützendes Europa wolle, "was bedeutet, dass wir unsere Außengrenzen besser schützen müssen". Aber auch ein soziales Europa sei unabdingbar: "Wir haben unterschiedliche Sozialsysteme in unseren Ländern, aber wir wollen zum Beispiel die Gleichberechtigung von Mann und Frau".
Außerdem wolle man in Europa "mit unseren Nachbarn zum Beispiel im Rahmen der Partnerschaft mit Afrika zusammenarbeiten, damit nicht nur bei uns Wohlstand herrscht, sondern eben auch für unsere Nachbarschaft", so Merkel.
Die Politik müsse außerdem den Menschen immer wieder beweisen, "dass Europa nicht die Regeln um der Regeln willen macht, sondern dass Europa auch Freiräume vor Ort lässt, die Unterschiedlichkeit, die Verschiedenheit unserer Regionen, die auch unsere Stärke ausmacht, leben zu können".
Merkel und die anderen EU-Staats- und Regierungschefs waren am Freitagabend auch von Papst Franziskus in einer Privataudienz empfangen worden. Dabei hatte das Kirchenoberhaupt zum Kampf gegen den Populismus in Europa aufgefordert sowie zu mehr Solidarität der EU-Staaten untereinander und gegenüber Flüchtlingen und anderen Menschen in Not.
Franziskus forderte darüber hinaus einen "neuen europäischen Humanismus" und hob die Bedeutung der christlichen und humanen Werte für Europa hervor. "In unserer multikulturellen Welt werden diese Werte weiterhin volles Heimatrecht finden, wenn sie ihre lebensnotwendige Verbindung mit der Wurzel, aus der sie hervorgegangen sind, aufrecht zu erhalten wissen", so Franziskus.

KNA

Heiliger des Tages

Umfragen

Bistum Augsburg

> Ausgabe 9/2017: Ottmaringer Erklärung der Fokolar-Bewegung
> Ausgabe 6/2017: Wort der deutschen Bischöfe – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia
> Ausgabe 3/2017: Botschaft von Papst Franziskus zum 103. Welttag des Migranten und Flüchtlings
> Ausgabe 51/52: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages am 1. Januar 2017
> Ausgabe 49/2016: Ökumene ist Rückkehr zum Auftrag. Eine Zeitansage zur Einheit der Christen von Bischofsvikar Prälat Bertram Meier.
> Ausgabe 47/2016: Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus „Misericordia et misera“ zum Abschluss des außerordentlichen heiligen Jahres der Barmherzigkeit
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsames ökumenisches Gebet in der lutherischen Kathedrale von Lund: Homilie des Heiligen Vaters
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsame Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens; Lund, 31. Oktober 2016
> Ausgabe 41/2016: Interview mit Generalvikar Harald Heinrich über die Pastoralvisitation im Dekanat Benediktbeuern und zur Pastoralen Raumplanung
> Ausgabe 42/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 23. Oktober 2016
> Ausgabe 36/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum 50. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel am 11. September 2016
> Ausgabe 34/2016: Diözesanrichter Alessandro Perego erläutert das interne Vorgehen bei Missbrauchsfällen
> Ausgabe 33/2016: Interview mit Psychotherapeutin Helga Kramer-Niederhauser zum Thema Missbrauch und sexualisierte Gewalt
> Ausgabe 32/2016: Interview mit Brigitte Ketterle-Faber, Missbrauchs-Beauftragte der Diözese Augsburg
> Ausgabe 5/2015: Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016
> Ausgabe 4/2016: Interview mit Dogmatik-Professorin Gerda Riedl über den Jubiläumsablass im Heiligen Jahr
> Ausgabe 53/2016: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages - 1. Januar 2016

Service

Info-Links