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UN-Flüchtlingshilfswerk: Zu wenig Rettungseinsätze im Mittelmeer

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat angesichts Tausender Flüchtlinge in Seenot verstärkte Rettungseinsätze im Mittelmeer gefordert. Allein in den vergangenen vier Tagen kamen vermutlich 75 Menschen auf dem Seeweg zwischen Libyen und Italien um, wie das Hilfswerk am Sonntag mit. Seit Anfang 2017 seien insgesamt mehr als 1.150 Menschen umgekommen oder verschollen. "Dies zeigt, dass die Notrettung im Meer so entscheidend ist wie nie", so der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi. Neben vermehrten Anstrengung zur Rettung auf See forderte er sichere Alternativrouten, die Bekämpfung der Migrations-Ursachen vor Ort und ein härteres Vorgehen gegen Schlepper.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk bestätigte zugleich, dass seit Freitag mehr als 6.000 Menschen über das Mittelmeer nach Italien kamen. Die italienische Küstenwache rechnete für Sonntag mit der Ankunft weiterer 3.159 Geretteter an den Häfen zwischen Sizilien und Kalabrien.
Bei den Einsätzen auf dem Meer gehe es um Leben und Tod, weshalb diese "niemals in Diskussion gestellt werden sollten", so UN-Hochkomissar Grandi.
In Italien gibt es seit Monaten eine Debatte über die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer durch Nichtregierungsorganisationen (NGO). Mehrere NGOS bestritten auch am Wochenende erneut den Vorwurf, das Geschäftsmodell von Schlepperbanden indirekt zu unterstützen. Sie kritisierten hingegen die EU, sie lasse Migranten im Stich.

KNA

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