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Unicef: Mehr als 150 Kinder sind 2017 im Mittelmeer ertrunken

Mindestens 150 Kinder sind nach Angaben von Unicef in diesem Jahr bereits auf der Flucht von Nordafrika nach Italien im Mittelmeer ertrunken. Die wirkliche Zahl liege aber weit höher, da viele der jugendlichen Flüchtlinge allein unterwegs seien, so dass ihr Tod nicht offiziell registriert werde, teilte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen am Freitag in Genf mit.

Seit Anfang Januar hätten rund 37.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer Italien erreichen, teilte Unicef weiter mit. Das sei ein Anstieg um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mindestens 849 der Flüchtlinge seien als vermisst gemeldet worden.
Der Unicef-Regionaldirektor für Europa, Afshan Khan, sprach von einer sehr beunruhigenden Entwicklung. Notwendig seien sichere und legale Zugangswege nach Europa, damit Menschen aus Not und Armut entkommen könnten.
Laut Kinderhilfswerk sind wegen des guten Wetters allein am Osterwochenende zwischen Libyen und Italien mehr als 8.300 Flüchtlinge aus Seenot gerettet worden. Mindestens 8 Menschen seien ertrunken. Die Todesrate unter den Flüchtlingen betrage im Jahr 2017 bislang drei Prozent.
Dramatisch angestiegen sei auch die Zahl der unbegleiteten oder von ihren Eltern getrennten Kinder-Flüchtlinge. Im Januar und Februar seien 1.875 solcher Kinder in Italien angekommen - 40 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016.

KNA

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