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Vatikan setzt auf demokratische Kräfte gegen Trump

Der Vatikan will sich nicht gegen US-Präsident Donald Trump ausspielen lassen. So ein Ansinnen sei "übertrieben", sagte Kurienkardinal Peter Turkson, dessen Behörde unter anderem für Flüchtlingsfragen, Umwelt und Friedenspolitik zuständig ist, laut der italienischen Tageszeitung "Avvenire" (Samstag). Allerdings gebe es in den USA "alle demokratischen Voraussetzungen, damit Präsident Trump seine während der Wahlkampagne gegebenen Versprechen überdenken kann".

Angesprochen auf ein Urteil des Heiligen Stuhls über Trumps Entscheidungen in den Bereichen Rüstung, Klimaschutz und Migration, antwortete Turkson, die USA besäßen eine "rechtsgültige und demokratische Regierung, die allen Respekt verdient". Ebensolches Vertrauen habe der Vatikan in das "System der checks and balances" in den Vereinigten Staaten. Dieses System der Machtkontrolle und der Machtverteilung sei auch imstande, eine Revision von Wahlversprechen Trumps durchzusetzen. Dass es funktioniere, habe beispielsweise der Widerspruch gegen den von Trump verfügten Einwanderungsstopp gezeigt.
Die parlamentarischen Kammern und die Justiz könnten die "nötigen Gegengewichte" für die Regierungspolitik bilden, so Turkson, Vorsitzender der Vatikan-Behörde für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen. Der Kardinal verwies weiter auf die Aktion der katholischen US-Bischöfe, an der Grenze zu Mexiko eine Messe für Migranten zu feiern. Die Worte, die Papst Franziskus mit Blick auf die von Trump angekündigte Mauer zu Mexiko gesagt hatte - statt Brücken Mauern zu bauen sei "nicht christlich" -, beträfen "nicht nur Präsident Trump, sondern zum Beispiel auch Ungarn", betonte Turkson.

KNA

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