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Woelki sieht in "Fake news" große Gefahr für die Gesellschaft

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki sieht in "Fake news" eine große Gefahr für die Gesellschaft. "Sie blenden und verführen Menschen. Sie verschleiern die Realität. Sie suchen und finden Sündenböcke. Sie heizen die Stimmung an", sagte der Erzbischof am Dienstag in Bergisch Gladbach. Es seien Worte, die "in Echtzeit über unsere Bildschirme und Smartphones" kursierten und "genau das bewirken, was der Demagoge will und wozu dieser sie ausgesandt hat".

Während das Wort des Demagogen zerstöre und diffamiere, "baut Gottes Wort auf und stärkt und heilt", sagte der Kardinal. "Versuchen wir, uns deshalb nichts und von niemanden in unserem Vertrauen auf Gott beirren zu lassen", weder von schlechten oder falschen Nachrichten noch von "likes" oder "dislikes".
Der Kardinal verwies in seiner Predigt auf die Bedeutung des Gebets. "Beten ist kein Reden, kein Geplapper, kein Fake", so Woelki. "Beten ist das, was entsteht, wenn Gott der Mittelpunkt unseres Ichs sein darf." Dabei müsse der Mensch lernen, auf Gottes wortloses Reden zu schauen. "Und wenn dann nach einer Zeit der Übung, des Aushaltens, der Stille, der Gott-Inwendigkeit aus diesem Geschehen heraus Worte über unsere Lippen kommen", dann kämen sie aus einem nicht verschütteten Herzen, "das aus Fleisch und nicht aus Stein ist, das um seine Taufwürde weiß, das auferstanden ist zum ewigen Leben". Woelki äußerte sich bei einem Gottesdienst bei der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz.

KNA

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