>>>
21.07.2017

Umfrage: Flüchtlingshelfer im Zwielicht – Kooperieren Seenotretter mit Schleuserbanden?

Eine Kooperation mit libyschen Schleusern hat Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka Seenotrettern vorgeworfen, die auf dem Mittelmeer Flüchtlinge vor dem Ertrinken bewahren. Was meinen Sie: Arbeiten einzelne Organisationen wirklich mit Kriminellen zusammen? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
>>> mehr

>>>
21.07.2017

Domkapellmeister distanziert sich von Vorwürfen gegen Ratzinger

Der Regensburger Domkapellmeister Roland Büchner hat sich von Vorwürfen gegen seinen Vorgänger Georg Ratzinger im Zusammenhang mit den Übergriffen bei den Domspatzen distanziert. Die Wochenzeitung "Die Zeit" hatte am Donnerstag ein Interview mit Büchner abgedruckt. Auf die Frage, wie viel Schuld Ratzinger, der Bruder des ehemaligen Papstes Benedikt XVI., trage, wird der Domkapellmeister mit der Antwort zitiert: "Ich habe ihn als herausragenden Musiker erlebt, der impulsiv, ja fanatisch sein konnte, wenn er seine Vorstellungen von musikalischer Qualität durchsetzte. Bei Proben war er unerbittlich. Danach konnte er der sanftmütigste Mensch der Welt sein. Manche Schüler sahen ihn als Vorbild, andere fürchteten ihn als Schläger."
>>> mehr


>>>
21.07.2017

Grenzschützer appelliert an Seenotretter - Helfer wehren sich

Der Direktor der EU-Agentur für Grenzen und Küstenwache (Frontex) sieht die Seenotretter in der Pflicht, mehr im Kampf gegen Schleuser zu unternehmen. "Die ruchlosen Menschenschmuggler, die mit ihrem verbrecherischen Geschäft Milliarden verdienen, beziehen die Schiffe nahe der libyschen Küste in ihr ,Geschäftsmodell' mit ein", kritisierte Fabrice Leggeri am Donnerstag im Interview mit der Onlineausgabe der "Passauer Neuen Presse".
>>> mehr

>>>
21.07.2017

Fairer Handel: Mit 1,3 Milliarden Euro neues Umsatzhoch

Der Faire Handel setzt in Deutschland nach eigenen Angaben seinen Wachstumskurs fort. Im vergangenen Jahr erreichte er mit 1,3 Milliarden Euro ein neues Umsatzhoch, wie das Forum Fairer Handel am Donnerstag in Berlin mittelte. Dies sei eine Steigerung von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
>>> mehr

>>>
20.07.2017

Kardinal Müller sieht keinen Anlass für eine Entschuldigung

Foto (KNA): Kardinal Gerhard Ludwig Müller am 2. Juli 2017 und damit am letzten Tag seiner Amtszeit als Leiter der römischen Glaubenskongregation in Mainz. Kardinal Gerhard Ludwig Müller sieht keinen Anlass für eine Entschuldigung im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der Übergriffe bei den Regensburger Domspatzen. Er habe, nachdem 40 bis 50 Jahre nach den Untaten "nichts geschehen war", 2010 unmittelbar nach den ersten Meldungen über Übergriffe als damaliger Bischof von Regensburg den Aufarbeitungsprozess eingeleitet, sagte Müller am Mittwoch im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
>>> mehr

>>>
20.07.2017

Domkapellmeister: Hätte stärker auf Aufklärung drängen müssen

Der Regensburger Domkapellmeister Roland Büchner (63) hat sich zu eigenen Versäumnissen im Umgang mit den Übergriffen bei den Regensburger Domspatzen bekannt. "Ich bereue, dass ich nicht offensiv auf die Opfer zugegangen bin und nicht noch stärker auf umfassende Aufklärung gedrängt habe", sagte der Chorleiter der Wochenzeitung "Die Zeit" (Donnerstag). Büchner übernahm sein Amt 1994 von Georg Ratzinger, dem älteren Bruder des emeritierten Papst Benedikt XVI.
>>> mehr

>>>
20.07.2017

Erzbischof Schick dankt Einsatzkräften beim Busunfall auf der A9

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat den Einsatzkräften beim Busunfall mit 18 Toten und 30 Verletzten am 3. Juli auf der A9 bei Münchberg gedankt. "Mit allen Ihren Kräften und darüber hinaus haben Sie getan, was Sie tun konnten", heißt es in einem Grußwort des Erzbischofs, das am Mittwochabend bei einem ökumenischen Dankgottesdienst verlesen werden soll. "Sie haben auch dazu beigetragen, dass nicht noch mehr Unheil am Unfallort passiert", so Schick.
>>> mehr

>>>
19.07.2017

Gänswein: Benedikt XVI. wollte Franziskus nicht kritisieren

Erzbischof Georg Gänswein hat Spekulationen zurückgewiesen, Benedikt XVI. habe Papst Franziskus in seinem Grußwort zum Begräbnis von Kardinal Meisner kritisieren wollen. "Der emeritierte Papst ist willkürlich instrumentalisiert worden, mit diesem Satz, der auf nichts Konkretes anspielt", sagte der Privatsekretär von Benedikt XVI. der italienischen Tageszeitung "Il Giornale" (Dienstag). Zudem verwies er darauf, dass Benedikt XVI. die Botschaft auf Wunsch von Kölns Kardinal Rainer Maria Woelki verfasst habe.
>>> mehr

>>>
19.07.2017

Bischöfe diskutierten mit jungen Menschen über Glaube und Kirche

Junge Katholiken haben mit Bischöfen zur Vorbereitung der Weltbischofssynode 2018 diskutiert. "Es begeistert mich zu sehen, wie intensiv sich junge Menschen mit Glauben und Kirche in ihrem Leben auseinandersetzen", sagte der katholische Jugendbischof Stefan Oster, wie die Deutsche Bischofskonferenz am Dienstag in Bonn mitteilte.
>>> mehr

>>>
19.07.2017

Bundessozialgericht verhandelt über Sozialbeiträge von Familien

Das Bundessozialgericht in Kassel entscheidet am Donnerstag in zwei weiteren Verfahren über die Frage, ob Eltern wegen des Aufwands für die Betreuung und Erziehung von Kindern aus verfassungsrechtlichen Gründen weniger Beiträge zur gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen (Aktenzeichen B 12 KR 13/15 R und B 12 KR 14/15 R).
>>> mehr

>>>
18.07.2017

547 Domspatzen Opfer von Übergriffen - Rörig lobt Aufarbeitung

547 Regensburger Domspatzen sind seit 1945 "mit hoher Plausibilität" Opfer von Übergriffen geworden. 67 Domspatzen sind sexuell missbraucht worden. Das geht aus dem am Dienstag nach zwei Jahren Aufklärung veröffentlichten Abschlussbericht des Regensburger Rechtsanwalts Ulrich Weber hervor. Einschließlich der Dunkelziffer könnte die Gesamtzahl der Opfer bei 700 liegen. Als Täter ermittelte der vom Bistum Regensburg beauftragte unabhängige Sonderermittler 49 Personen. Sein 440 Seiten starker Bericht wurde im Internet veröffentlicht.
>>> mehr

>>>
18.07.2017

Emeritierter Papst Benedikt XVI. würdigt Kardinal Meisner

Foto (KNA): Erzbischof Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses, bei seiner Rede bei der Begräbnisfeier von Kardinal Joachim Meisner am 15. Juli 2017 im Kölner Dom. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat sich mit einer ungewöhnlichen Geste vom verstorbenen Kardinal Joachim Meisner verabschiedet. Beim Requiem für Meisner am Samstag im Kölner Dom verlas sein Privatsekretär, Kurienerzbischof Georg Gänswein, eine eigene Botschaft des früheren Kirchenoberhaupts. Benedikt XVI. habe sie auf Wunsch von Kardinal Rainer Maria Woelki geschrieben, so ein gerührter Gänswein.
>>> mehr

>>>
18.07.2017

Bundesregierung will Deniz Yücel bei Klage unterstützen

Die Bundesregierung will im Verfahren um den inhaftierten Türkei-Korrespondenten der "Welt", Deniz Yücel,vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Stellung beziehen. Das bestätigte das Bundesjustizministerium am Montag nach der Zustimmung des Bundeskanzleramtes und des Auswärtigen Amtes der "Welt". Yücel hat Beschwerde gegen seine Behandlung durch die türkische Justiz eingereicht, die seiner Auffassung nach gegen europäische Menschenrechtsregelungen verstößt.
>>> mehr

>>>
18.07.2017

Henn schafft Installation für 1.000-jährige Bartholomäuskapelle

Die 1.000-jährige Bartholomäuskapelle in Paderborn ist Schauplatz einer ungewöhnlichen Ausstellung. In dem Gotteshaus zwischen Dom und der Kaiserpfalz hat die Kölner Künstlerin Christa Henn eine Installation mit dem Titel "Fest - Klang - Krone" geschaffen, die ab Dienstag besichtigt werden kann, wie das Erzbistum Paderborn am Montag mitteilte. Dabei handele es sich um einen Kreis aus 24 großen, hängenden, fast transparenten Röhren, der inmitten der kleinen Kapelle fast zu schweben scheint. Die Künstlerin verstehe ihr Werk als "Übersetzung des Kirchenraum-Klangs in skulpturale Kunst".
>>> mehr

>>>
18.07.2017

Augsburg testet europäisches Projekt zur Salafismus-Prävention

Augsburg ist als Pilotstadt für das von der Europäischen Kommission geförderte Salafismus- und Gewaltpräventionsprojekt "Bounce" ausgewählt worden. "Bounce" (Englisch für "Aufspringen") soll Jugendliche vor Radikalisierung schützen, wie die Stadt Augsburg am Montag mitteilte.
>>> mehr

>>>
17.07.2017

Kardinal Meisner in der Bischofsgruft des Kölner Doms beigesetzt

Foto (KNA): Erzbischof Nikola Eterovic, Kardinal Reinhard Marx, Kardinal Rainer Maria Woelki, Kardinal Peter Erdö und Kardinal Gerhard Ludwig Müller (v.l.n.r.) bei der Begräbnisfeier von Kardinal Joachim Meisner am 15. Juli 2017 im Kölner Dom . Kardinal Joachim Meisner ist am Samstag in der Bischofsgruft des Kölner Doms beigesetzt worden. Das Requiem in der überfüllten Kathedrale leitete Meisners Nachfolger als Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki. Meisner galt als wortgewaltiger Vertreter der Konservativen in der katholischen Kirche.
>>> mehr

>>>
17.07.2017

Bischöfe: Bosnien-Herzegowina verliert seine Katholiken

Die Bischöfe in Bosnien-Herzegowina schlagen Alarm: Wegen sozialer, politischer und wirtschaftlicher Probleme sinke die Zahl der Katholiken in dem Balkanland rapide, sagte Kardinal Vinko Puljic zum Abschluss der Vollversammlung der nationalen Bischofskonferenz in Banja Luka laut der Wiener Stiftung "Pro Oriente" (Sonntag). Wenn es so weiter gehe, würden in Kürze fast keine Christen mehr im muslimisch geprägten Bosnien-Herzegowina leben.
>>> mehr

>>>
17.07.2017

Jerusalem: Kirchlicher Friedenspreis für Amos Oz

Der israelische Schriftsteller Amos Oz wird mit dem "Mount Zion Award" 2017 ausgezeichnet. Das bestätigte am Sonntagabend ein Vertreter der deutschsprachigen Benediktinerabtei "Dormitio" gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Jerusalem. Mit dem mit 20.000 Euro dotierten Preis ehren das Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern und die Dormitio-Abtei in Jerusalem das Engagement für den Dialog zwischen Juden, Christen und Muslimen.
>>> mehr

>>>
17.07.2017

Schönborn weist Kardinäle wegen Kritik am Papst zurecht

Foto (KNA): Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn am 8. April 2016 im Vatikan. Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat die sogenannten "Dubia-Kardinäle" wegen ihrer Kritik an Papst Franziskus und seinem Ehe-und-Familie-Schreiben "Amoris laetitia" scharf angegriffen. "Kardinäle, die ja engste Mitarbeiter des Papstes sein sollten, versuchen da, ihn zu etwas zu zwingen und Druck auf ihn auszuüben, um eine öffentliche Antwort auf ihren Offenen Brief zu erhalten. Das ist ein absolut ungebührliches Verhalten", sagte Schönborn laut der österreichischen Presseagentur Kathpress (Freitag) am Rande eines Besuchs in Dublin.
>>> mehr

>>>
14.07.2017

Marx hofft auf Verfassungsklage Bayerns gegen "Ehe für alle"

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, wünscht sich von Bayern eine Verfassungsklage gegen die "Ehe für alle". Er würde einen solchen Schritt, den Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) derzeit prüfen lässt, "sehr begrüßen", sagte der Erzbischof von München und Freising der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag). Er wolle "schon wissen, was das Bundesverfassungsgericht über die Ehe für alle denkt". Für den Rechtsfrieden in Deutschland wäre solch ein Urteil gut, so Marx. Die jetzt gefundene Regelung definiere Ehe jedenfalls anders, als es bislang im Grundgesetz angelegt sei.
>>> mehr

>>>
14.07.2017

Hamburger Bischöfe danken den Einsatzkräften nach G20-Gipfel

Foto (KNA): Kirsten Fehrs, evangelische Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche, Mirjam Freytag vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche und Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg, als Vertreter eines kirchlichen Bündnisses zum G20-Gipfel bei einer Pressekonferenz am 27. April 2017 in Hamburg. Hamburgs katholischer Erzbischof Stefan Heße und die evangelische Bischöfin Kirsten Fehrs haben Polizei und Feuerwehr für ihren Dienst während des G20-Gipfels in der Hansestadt gedankt. Die Einsatzkräfte hätten alles getan, "was in ihren Kräften steht, um unsere Gäste und die Bürgerinnen und Bürger vor Angriffen zu schützen", schrieb Heße in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief an den Hamburger Polizeipräsidenten Ralf Martin Meyer.
>>> mehr

>>>
14.07.2017

Bundesregierung verurteilt Hinrichtungen in Japan

Die Bundesregierung hat die jüngsten Hinrichtungen in Japan verurteilt. Die Menschenrechtsbeauftragte Bärbel Kofler (SPD) forderte die japanische Führung am Donnerstagabend in Berlin auf, diese Praxis zu überdenken und die weitere Vollstreckung der Todesstrafe auszusetzen. Sie sei "eine unmenschliche und grausame Art der Bestrafung" und werde von der Bundesregierung "unter allen Umständen abgelehnt".
>>> mehr

>>>
14.07.2017

1,85 Millionen Pilger besuchten Nikolaus-Reliquien in Moskau

Die Ausstellung der Reliquien des heiligen Nikolaus in der größten orthodoxen Kirche Moskaus ist in der Nacht zum Donnerstag zu Ende gegangen. Die von der katholischen Basilika im süditalienischen Bari ausgeliehenen Gebeine hatten in Russland einen Pilgeransturm ausgelöst. Mehr als 1,85 Millionen Menschen suchten nach Angaben eines Kirchensprechers binnen der siebeneinhalb Wochen die Reliquien in der Christ-Erlöser-Kathedrale auf. Teils hätten sie bis zu elf Stunden in der Schlange gewartet.
>>> mehr

>>>
13.07.2017

Caritas: Abschiebungen nach Afghanistan aussetzen

Angesichts einer sich verschlechternden Sicherheitslage hat der Caritasverband vor weiteren Rückführungen nach Afghanistan gewarnt. Abschiebungen führten für Betroffene zu unüberschaubaren Risiken und müssten ausgesetzt werden, forderte Caritaspräsident Peter Neher am Mittwoch in Berlin. Eine neue Einschätzung der Gefahrenlage durch das Auswärtige Amt sei "zwingend notwendig". Diese ist die Grundlage für mögliche Abschiebungen. Der Caritaspräsident äußerte sich bei der Vorstellung des Jahresberichts von Caritas international.
>>> mehr

>>>
13.07.2017

Katholisches Landvolk fordert Umsteuern in EU-Agrarpolitik

Die Agrarpolitik der EU sollte nach Auffassung der Katholischen Landvolkbewegung Bayern (KLB) umgebaut werden. Die bisherige Förderung der Landwirtschaft sei zu wenig am Gemeinwohl ausgerichtet, bemängelt die KLB in einem am Mittwoch in München veröffentlichten Impulspapier. Die Richtlinien müssten künftig dazu beitragen, die Landwirtschaft menschen-, umwelt- und tiergerechter zu machen. Bisher würden vor allem Gelder an Grundbesitzer durchgereicht.
>>> mehr

>>>
13.07.2017

Studie: Jüngere haben ein falsches Bild vom Alter

Senioren schätzen ihre Lebensqualität nach einer Studie selbst deutlich besser ein als Jugendliche und Erwachsene im mittleren Alter. Das Altersbild der Jüngeren decke sich nicht mit dem eigenen Erleben der Älteren, ergab eine am Donnerstag in Berlin veröffentlichte INSA-Studie für das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA).
>>> mehr

>>>
13.07.2017

345 vertrauliche Geburten seit 2014 in Deutschland

Seit Mai 2014 hat es nach Angaben des Bundesfamilienministeriums in Deutschland 345 vertrauliche Geburten gegeben. Das Ministerium aktualisierte damit am Mittwoch eine zuvor genannte Zahl von 335. Zugleich sei in diesem Zeitraum die Zahl der anonymen Geburten gesunken, wie Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) am Mittwoch in Berlin mitteilte. Damit zeige das vor gut zwei Jahren verabschiedete Gesetz Wirkung, die Hilfen kämen an.
>>> mehr

>>>
12.07.2017

Papst ändert Regeln für Selig- und Heiligsprechungen

Foto (KNA): Papst Franziskus während der Generalaudienz am 28. Juni 2017 auf dem Petersplatz im Vatikan. Papst Franziskus hat die Regeln für Selig- und Heiligsprechungen geändert. Neben dem Martyrium hat er die "Hingabe des Lebens" als neuen Tatbestand auf dem Weg zu einer Selig- und Heiligsprechung eingeführt. Die aufgrund von Nächstenliebe erfolgte "heroische Hingabe des Lebens" sei ein neuer Sachverhalt, der sich vom Martyrium und dem sogenannten heroischen Tugendgrad unterscheide, heißt es in einem am Dienstag vom Vatikan veröffentlichten Erlass.
>>> mehr

>>>
12.07.2017

Studie erwartet "Schüler-Boom" - Investitionen der Länder nötig

An Deutschlands Schulen kommt es in den nächsten Jahren laut einer Studie zu einem "Schüler-Boom". Im Jahr 2025 wird an allgemeinbildenden Schulen mit etwa 8,3 Millionen Kindern und Jugendlichen gerechnet - rund 1,1 Million mehr als bisher angenommen, wie es in der Untersuchung der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh heißt. Damit seien bisherige Prognosen der Kultusminister überholt. Gründe seien die Zuwanderung und steigende Geburtenzahlen. Auf die Länder kämen "erhebliche Investitionen" zu. Die Bildungsgewerkschaft GEW forderte eine "gemeinsame Kraftanstrengung".
>>> mehr

>>>
12.07.2017

Erzbischof Koch: Mehr zuhören für ein gelingendes Miteinander

Foto (KNA): Heiner Koch, Erzbischof von Berlin, während des ökumenischen Gottesdienstes an Christi Himmelfahrt auf dem Berliner Gendarmenmarkt während des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) am 25. Mai 2017 in Berlin. Der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch hat die Gesellschaft dazu aufgerufen, besser einander zuzuhören.
>>> mehr

>>>
12.07.2017

Luxemburg schafft Religionsunterricht auch in Grundschulen ab

Ab dem kommenden Schuljahr wird es in Luxemburg auch in Grundschulen keinen konfessionellen Religionsunterricht mehr geben, sondern einen neutralen Werteunterricht. Das hat das Parlament des Großherzogtums am Dienstagabend nach einer intensiven Debatte beschlossen. An den weiterführenden Schulen hatte das neue, für alle Kinder verpflichtende Fach "Leben und Gesellschaft" bereits im vergangenen Sommer den Religionsunterricht ersetzt.
>>> mehr

>>>
11.07.2017

Oster: Junge Leute sollen vor Bischofsversammlung sprechen

Der katholische Jugendbischof Stefan Oster hofft, dass bei der Jugendsynode 2018 im Vatikan "junge Menschen auch vor den versammelten Bischöfen zu Wort kommen". Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte der Bischof am Montag in Passau, ihn treibe vor allem die Frage um, wie junge Menschen heute in den Glauben fänden. Auf den bisher von der Kirche beschrittenen institutionellen Wegen gelinge dies weithin nicht mehr.
>>> mehr

>>>
11.07.2017

Weniger Scheidungen und längere Ehen im Jahr 2016

Im Jahr 2016 sind in Deutschland knapp 1.000 Ehen weniger geschieden worden. 162.397 Fälle bedeuten einen Rückgang von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. 2015 waren es bereits 1,7 Prozent weniger. Den Scheidungen ging 2016 demnach in den meisten Fällen eine vorherige Trennungszeit der Partner von einem Jahr voraus (82,6 Prozent). Ehefrauen stellten zu 51,3 Prozent den Scheidungsanträge, die Ehemänner 40,9 Prozent und die übrigen wurden von beiden gemeinsam gestellt.
>>> mehr

>>>
11.07.2017

Erzbischof von Mossul: Rückkehr von Christen braucht Zeit

Foto (KNA): Außenansicht eines komplett zerstörten Teils der christlichen Kirche Mar Behnam und Sara, die zum Kloster Mar gehört, in Karakosch (auch Qaraqosh oder Bakhdida genannt), südöstlich von Mossul am 18. April 2017. Ein Glockenturm neben der Kirche ist beschädigt und eingestürzt. Eine mögliche Rückkehr von Christen in die irakische Stadt Mossul braucht nach den Worten von Erzbischof Yoanna Petros Mouche Zeit. Momentan sei dies noch schwer vorstellbar, sagte Mouche am Montag nach einem Besuch in Mossul dem italienischen Pressedienst SIR. Am Wochenende hatte die irakische Armee nach monatelangen Kämpfen die Rückeroberung von Mossul aus den Händen des "Islamischen Staates" (IS) gemeldet.
>>> mehr

>>>
11.07.2017

Gericht sieht Liegestütze auf Altar als Hausfriedensbruch an

Der Saarbrücker Künstler Alexander Karle, der für ein Video Liegestütze auf dem Altar einer Kirche absolviert hat, ist wegen Hausfriedensbruchs verurteilt worden. In zweiter und letzter Instanz verwarnte das Landgericht Saarbrücken den 39-Jährigen am Montag und verurteilte ihn dazu, 500 Euro an eine Jugendeinrichtung der Caritas zu zahlen. Zudem bleibt eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu 10 Euro zur Bewährung vorbehalten.
>>> mehr

>>>
10.07.2017

Katholiken-Kongress ruft nach engagierter Glaubensweitergabe

Mit Rufen nach einer engagierten Weitergabe des christlichen Glaubens ist am Sonntag in Fulda der diesjährige Kongress "Freude am Glauben" des konservativen Forums Deutscher Katholiken zu Ende gegangen. Den Gottesdienst im Dom zu Fulda zum Abschluss des Kongresses leitete der emeritierte deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes. Das dreitägige Treffen zählte nach Angaben des Forums insgesamt rund 1.300 Teilnehmer. Es stand unter dem Motto "Fürchte dich nicht, du kleine Herde!".
>>> mehr

>>>
10.07.2017

G20-Gipfelerklärung verabschiedet - Viele Hilfswerke enttäuscht

Mit einem Bekenntnis zu starkem und nachhaltigem Wachstum für alle Menschen ist der G20-Gipfel am Samstag zu Ende gegangen. Beim bis zuletzt umstrittenen Klimaschutz sprachen sich alle Länder mit Ausnahme der USA für eine schnelle Umsetzung des Pariser Abkommens aus. Die USA versicherten unverbindlich ein "nachdrückliches Engagement für einen Ansatz, der Emissionen verringert". Zahlreiche Hilfswerke zeigten sich enttäuscht und beklagten Allgemeinplätze.
>>> mehr

>>>
10.07.2017

Vatikan: Nicht ungeprüft Hostien im Internet kaufen

Der Vatikan hat dazu ermahnt, Hostien und Wein für die Kommunion nicht ungeprüft im Internet oder in Supermärkten zu kaufen. Angesichts "eines geringer werdenden Respekts vor dem Heiligen" müssten die Bischöfe sicherstellen, dass nur geeignete Produkte verwendet würden und deren Verteilung und Verkauf regeln, heißt es in einem am Samstag veröffentlichten Rundschreiben der für die Sakramente zuständigen Kongregation an die Bischöfe der Weltkirche. Um Zweifel an der Gültigkeit der Hostien und des Weins auszuräumen, empfiehlt der Vatikan den Bischöfen auf geeignete Produkte hinzuweisen, etwa durch die Ausstellung von Zertifikaten.
>>> mehr

>>>
10.07.2017

Abschied von Kardinal Meisner - aufgebahrt in Sankt Gereon

Foto (KNA): Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln, spricht während eines Abendgebets für den ehemaligen Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner am 7. Juli 2017 in der Kirche Sankt Gereon in Köln. Vor ihm liegt der aufgebahrte Leichnam Meisners auf einem Katafalk. Erster Abschied von Kardinal Joachim Meisner: Seit Freitagabend ist er in der Kölner Kirche Sankt Gereon aufgebahrt. Rund 400 Besucher kamen zu einem Abendgebet mit Kardinal Rainer Maria Woelki, um für den früheren Kölner Erzbischof zu beten. Der verstorbene Kardinal liegt, in ein lila Messgewand gekleidet und mit weißer Mitra, auf einem sogenannten Katafalk. Die vor dem Altar aufgestellte Totenbahre ist mit rotem Stoff umkleidet, davor das Wappen Meisners aufgestellt. Um die Schulter trägt er das Pallium, das Zeichen für Erzbischöfe. Unter den Teilnehmer des Gottesdienstes waren der Hamburger Erzbischof Stefan Heße, der zuletzt Generalvikar unter Meisner war, Mitglieder des Domkapitels und Seminaristen.
>>> mehr

>>>
07.07.2017

Umfrage: Papst begrenzt Amtszeit für Präfekten der Kurie – Eine gute Entscheidung?

Fünf Jahre soll die Amtszeit von Leitern einer Kurienkongregation grundsätzlich nur noch betragen. So will es Papst Franziskus in Zukunft handhaben. Der Erste, der sein Amt deshalb nicht mehr weiterführen kann, ist der deutsche Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Was meinen Sie: Ist das eine gute Entscheidung – oder sollten fähige Leute länger auf ihrem Posten bleiben? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
>>> mehr

>>>
07.07.2017

Meisner ist ab Freitagabend in Sankt Gereon offen aufgebahrt

Von dem verstorbenen Kardinal Joachim Meisner können Trauernde ab Freitagabend Abschied nehmen. Der Alterzbischof wird laut Erzbistum Köln in der Kirche Sankt Gereon offen aufgebahrt - in ähnlicher Weise wie 1987 sein verstorbener Amtsvorgänger Kardinal Joseph Höffner auf einem sogenannten Katafalk (Totenbahre). Die Kirche wird zu einer Vesper geöffnet, die der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ab 18.00 Uhr feiert. Bis Montag besteht die Möglichkeit, dem Kardinal die Ehre zu erweisen.
>>> mehr

>>>
07.07.2017

Unicef fordert mehr Geld für Bildung von geflohenen Kindern

Foto (KNA): In der Thomas-Morus-Schule in Osnabrück werden Flüchtlingskinder in drei Gruppen in DAZ-Klassen (DaZ steht für Deutsch als Zweitsprache) unterrichtet. Bild: eine Schülerin mit Kopftuch schreibt mit. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef fordert mehr Geld für die Bildung von Mädchen und Jungen in Krisengebieten. Eine Analyse habe ergeben, dass mehr als 25 Millionen Kinder zwischen 6 und 15 Jahren in Konfliktregionen in 22 Ländern nicht zur Schule gehen könnten, teilte Unicef anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg mit. Die Helfer benötigten im laufenden Jahr 932 Millionen US-Dollar, um 9,2 Millionen Betroffenen einen Zugang zu Bildung zu verschaffen. Bisher stünden aber erst 115 Millionen US-Dollar über freiwillige Zuwendungen zur Verfügung.
>>> mehr

>>>
07.07.2017

"Ehe für alle" kommt in den Bundesrat - Debatten gehen weiter

Am Freitag wird sich der Bundesrat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause abschließend mit der "Ehe für alle" befassen. Billigt die Länderkammer die Öffnung der Ehe für schwule und lesbische Paare, dann muss das Gesetz noch vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden, bevor es in Kraft treten kann.
>>> mehr

>>>
07.07.2017

Jugendärzte warnen vor Online-Serie über Suizid eines Mädchens

Jugendmediziner fordern die sofortige Absetzung der Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht" über den Suizid einer Schülerin. Die Serie stelle eine große Gefahr insbesondere für psychisch kranke und labile junge Menschen dar, erklärte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte am Donnerstag in Köln mit. Damit schließe sich der Verband der Einschätzung von Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatern an.
>>> mehr

>>>
06.07.2017

Pax Christi bedauert Rücktritt von Bischof Scheuer

Die Friedensbewegung Pax Christi Österreich hat den Rücktritt ihres Präsidenten Bischof Manfred Scheuer bedauert und ihm für seinen zwölfjährige Vorsitz gedankt. Man weise den Vorwurf des Antisemitismus, der in Zusammenhang mit dem Ende der Vorwoche erfolgten Rücktritt gegen Pax Christi öffentlich erhoben und "sogar als angeblicher Rücktrittsgrund" genannt wurde, "entschieden zurück", hieß es in einer Mitteilung des Vorstands vom Mittwoch. Diese Linie sei auch von Bischof Scheuer in seiner Stellungnahme zum Rücktritt deutlich geworden.
>>> mehr

>>>
06.07.2017

Ein "letztes Wort" von Meisner: Haltet zum Papst

In einem "Geistlichen Testament" hat sich der gestorbene Kardinal Joachim Meisner an die Öffentlichkeit gewandt. Er habe versucht, der Kirche von Köln zu dienen, heißt es in dem "letzten Wort", das Kardinal Rainer Maria Woelki am Mittwochabend bei einem Gedenkgottesdienst im Kölner Dom verlas. Darin rief der Alterzbischof eindringlich dazu auf, dem Heiligen Vater zu folgen: "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren."
>>> mehr

>>>
06.07.2017

Kongress "Freude am Glauben" in Fulda

Unter dem Motto "Fürchte dich nicht, du kleine Herde!" steht der diesjährige Kongress "Freude am Glauben" des konservativen Forums Deutscher Katholiken von Freitag bis Sonntag in Fulda. Das Forum rechnet für die drei Tage mit 1.200 bis 1.500 Teilnehmern.
>>> mehr

>>>
06.07.2017

Marx setzt bei "Ehe für alle" auf Bundesverfassungsgericht

Foto: KNA Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, setzt auf eine weitere Erörterung der "Ehe für alle" am Bundesverfassungsgericht. Beim Jahresempfang der Erzdiözese München und Freising verwies Marx am Mittwochabend auf die Bundestagsrede von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2011. Darin habe das damalige Kirchenoberhaupt daran erinnert, dass es auch in einem demokratischen Rechtsstaat Bezugspunkte gebe, "die nicht von einer Mehrheit entschieden werden können", "die man nicht dem sogenannten gesellschaftlichen Fortschritt überlassen kann". Letzteres möge meist richtig sein, aber eben nicht immer.
>>> mehr

>>>
06.07.2017

Kardinal Müller übt deutliche Kritik an Papst Franziskus

Deutliche Kritik an Papst Franziskus hat Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller geäußert. Der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag) sagte er, Papst Franziskus habe ihm die Entscheidung über die Nichtverlängerung seiner Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation am letzten Tag seines Mandats "innerhalb einer Minute mitgeteilt", ohne Gründe zu nennen. "Diesen Stil kann ich nicht akzeptieren", sagte Müller. Auch für den Umgang mit Mitarbeitern in Rom müsse die Soziallehre der Kirche gelten.
>>> mehr

>>>
05.07.2017

Kardinal Joachim Meisner im Alter von 83 Jahren gestorben

Foto (KNA): Kardinal Joachim Meisner Kardinal Joachim Meisner ist tot. Der ehemalige Kölner Erzbischof sei am frühen Mittwochmorgen während seines Urlaubs in Bad Füssing "friedlich eingeschlafen", bestätigten das Erzbistum Köln und die Deutsche Bischofskonferenz der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Meisner wurde 83 Jahre alt und stand von 1989 bis 2014 an der Spitze des Erzbistums Köln, einer der mitglieder- und finanzstärksten Diözesen der Welt. Seit März 2014 lebte er in Köln im Ruhestand.
>>> mehr

>>>
05.07.2017

Papst-Klinik darf todkrankes Baby offenbar nicht aufnehmen

Das Kinderkrankenhaus des Papstes in Rom hat zwar angeboten, das todkranke britische Baby Charlie Gard aufzunehmen - doch offenbar wird ihm dies nun verweigert. Die Leiterin des Kinderkrankenhauses "Bambino Gesu", Mariella Enoc, hatte am Dienstag zunächst erklärt, sie habe den Gesundheitsdirektor gebeten, mit dem Great Ormond Street Hospital in London Kontakt aufzunehmen, um zu ermitteln, ob "die Umstände einen Wechsel in unser Krankenhaus erlauben". Doch nun verweigerte das Londoner Hospital offenbar die Erlaubnis.
>>> mehr

>>>
05.07.2017

Kirchen und Hilfswerke rufen G20 zum Kampf gegen Armut auf

Die Kirchen in Deutschland und die katholischen Hilfswerke Misereor und missio rufen die Teilnehmer des G20-Gipfels auf, sich entschiedener gegen Armut, Unrecht, Terror, Krieg und Klimazerstörung einzusetzen. Sie würden "ihrer Bedeutung und ihrem Anspruch dann gerecht, wenn sie dem gemeinsamen Leben und Überleben auf unserer Erde dienen und die Chancen der Armen auf eine menschenwürdige Existenz stärken", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der katholischen und der evangelischen Kirche.
>>> mehr

>>>
05.07.2017

Spendenrekord für "Kirche in Not" - Schwerpunkt in Afrika

Das katholische Hilfswerk "Kirche in Not" kann mit rund 130 Millionen Euro einen Spendenrekord verbuchen. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht des Hilfswerks für 2016 hervor. Demnach hat sich das weltweite Spendenaufkommen auf 129,3 Millionen Euro erhöht. Mit den Erträgen förderte das Hilfswerk mit Hauptsitz im hessischen Königstein nach eigenen Angaben 5.303 Projekte in 148 Ländern.
>>> mehr

>>>
04.07.2017

Hilfswerke beklagen vor G20-Gipfel Druck auf Zivilgesellschaft

Die G20-Staaten müssen aus Sicht von Misereor, Brot für die Welt, medico international und der Heinrich-Böll-Stiftung auf dem bevorstehenden Gipfel einen wachsenden Druck auf die Zivilgesellschaft thematisieren. Die vier Organisationen appellierten am Montag an die Staats- und Regierungschefs der größten Industrie- und Schwellenländer, auf dem Treffen in Hamburg demokratische Handlungsspielräume zu verteidigen und das Thema Menschenrechte auf die internationale Agenda zu setzen.
>>> mehr

>>>
04.07.2017

Krankenhaus des Papstes will todkrankes Baby aufnehmen

Das "Krankenhaus des Papstes" in Rom hat angeboten, das todkranke britische Baby Charlie Gard aufzunehmen. Die Leiterin des Kinderkrankenhauses "Bambino Gesu", Mariella Enoc, erklärte am Dienstag auf Twitter, sie habe den Gesundheitsdirektor gebeten, mit dem Great Ormond Street Hospital in London Kontakt aufzunehmen, um zu ermitteln, ob "die Umstände einen Wechsel in unser Krankenhaus erlauben".

>>> mehr

>>>
04.07.2017

Papst besucht die Welternährungsorganisation

Papst Franziskus wird im Herbst die Welternährungsorganisation FAO besuchen. Das kündigte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Montag zur Eröffnung der 40. Generalversammlung der FAO an. Der Papst fordert eine "Kultur der Solidarität", um Hunger- und Mangelernährung auf der Welt zu beenden. Internationale Bemühungen seien zu oft im "Pragmatismus von Statistiken" verhaftet. Franziskus besucht den Sitz der Organisation in Rom anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Thema "Die Zukunft der Migration ändern".
>>> mehr

>>>
04.07.2017

Linzer Bischof tritt als "Pax Christi"-Präsident zurück

Der österreichische Bischof Manfred Scheuer hat seinen Rücktritt als Präsident der kirchlichen Friedensbewegung "Pax Christi" mit dem Vorwurf des Antisemitismus begründet. Die Differenz mit "Pax Christi", die ihn zum Rücktritt bewogen habe, "entzündet sich bei der Kritik an der Politik Israels bzw. bei der Einschätzung dieser Kritik als antisemitisch", teilte der Linzer Bischof der katholischen Nachrichtenagentur Kathpress am Montag mit. "Ich bin überzeugt, dass aufgrund der Schoah gerade in Deutschland und Österreich eine besondere Verantwortung und Sensibilität gegenüber dem Staat Israel notwendig ist."
>>> mehr

>>>
03.07.2017

Kardinal Müller: "Weiter die Wahrheit des Evangeliums verkünden"

Foto (KNA): Kardinal Gerhard Ludwig Müller am 2. Juli 2017 und damit am letzten Tag seiner Amtszeit als Leiter der römischen Glaubenskongregation in Mainz. Die künftige Position von Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller bleibt vorerst offen. Er wolle in Rom bleiben und habe auch weiterhin Anspruch auf seine dortige Wohnung, sagte er am Sonntag vor Journalisten in Mainz. Der Kardinal, dessen Amtszeit als Leiter der Römischen Glaubenskongregation am heutigen Sonntag endet, erklärte weiter, er wolle weiter den Glauben "und die Wahrheit des Evangeliums verkünden und nicht den Leuten nach dem Munde reden".
>>> mehr

>>>
03.07.2017

Helfer beklagen zunehmenden Druck auf das Kirchenasyl

Vertreter von Kirchen und Hilfswerken beobachten einen zunehmenden Druck auf das Kirchenasyl. Es gebe einerseits einen "hohen Leidensdruck" bei Flüchtlingen und andererseits "großen Druck" durch Behörden und Politik, hieß es zum Abschluss der bundesweiten Kirchenasylkonferenz am Wochenende in Frankfurt. 250 Aktive hatten daran teilgenommen.
>>> mehr

>>>
03.07.2017

Totenamt für Helmut Kohl - Bischof würdigt "großen Staatsmann"

Nach einem feierlichen Requiem im Kaiserdom ist Altkanzler Helmut Kohl am Samstagabend im engsten Freundes- und Familienkreis auf dem Speyerer Domherrenfriedhof beigesetzt worden. An der Totenmesse nahmen hochrangige Politiker aus aller Welt teil. Die Witwe Maike Kohl-Richter saß während des Gottesdienstes zwischen dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton und Jean-Claude Juncker, dem Präsidenten der Europäischen Kommission.
>>> mehr

>>>
03.07.2017

Marx: Dialog mit dem Judentum bereichert die Kirche

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat den christlich-jüdischen Dialog gewürdigt. Dieser habe "Theologie, Katechese und Verkündigung bereichert und zu einem besseren Verständnis des christlichen Glaubens geführt", sagte Marx laut Manuskript am Sonntag bei der Eröffnungsfeier der Jahrestagung des Internationalen Rates der Christen und Juden (ICCJ) in Bonn. Der Rat tagt bis Mittwoch in der Bundesstadt; im Zentrum steht die Reformation.
>>> mehr

Heiliger des Tages

Umfragen

Bistum Augsburg

Service

Info-Links