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22.03.2017

Franziskus: Jugend soll sich in Gesellschaft einbringen

Papst Franziskus hat Jugendliche in einer Videobotschaft zur Gestaltung der Zukunft aufgerufen. Auch als junge Menschen könnten sie "Großes vollbringen" und Verantwortung übernehmen, wenn sie sich auf das Handeln Gottes in ihrem Leben einließen, sagte er laut dem am Dienstag vom Vatikan verbreiteten Text. Anlass der Botschaft ist der nächste Weltjugendtag, der am 9. April dezentral in den katholischen Bistümern begangen wird.
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22.03.2017

BR feiert 90. Geburtstag von Benedikt XVI. mit Sondersendungen

Der Bayerische Rundfunk ehrt den emeritierten Papst Benedikt XVI. zu seinem 90. Geburtstag am 16. April mit einer Reihe von Sondersendungen. So zeigt das BR Fernsehen am 12. April um 20.15 Uhr die 90-minütige Dokumentation "Der bayerische Papst" von Tilmann Kleinjung und Claus Singer. Um 22 Uhr folgt eine hochkarätig besetzte Gesprächsrunde. Zum Thema "Theologe - Kardinal - Papst" diskutieren mit Andreas Bönte der Münchner Kardinal Reinhard Marx, die bayerische Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes, Elfriede Schießleder, Papst-Biograf Peter Seewald, der frühere evangelische Landesbischof Johannes Friedrich und Gudrund Sailer von Radio Vatikan.
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22.03.2017

EU-Bischöfe diskutieren über Zukunft Europas

Von 29. bis 31. März tagt in Brüssel die Vollversammlung der EU-Bischofskommission COMECE. Im Mittelpunkt der Diskussion werde die Zukunft Europas stehen, teilte die COMECE am Dienstag in Brüssel mit. Die Bischöfe wollen sich unter anderem mit der liberaldemokratischen EU-Abgeordneten Sylvie Goulard aus Frankreich sowie dem Professor für Europäische Studien Luuk van Middelaar austauschen.
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22.03.2017

Unicef: 600 Millionen Kinder bis 2040 in wasserarmen Regionen

Die UN-Kinderschutzorganisation Unicef warnt vor einer lebensbedrohlichen Lage für Millionen Kinder weltweit im Zuge des Klimawandels. "Bis 2040 werden fast 600 Millionen Kinder in Regionen mit extrem begrenzten Wasserressourcen leben. Das ist eines von vier Kindern weltweit," betont Unicef in einem neuen Bericht. Er wurde anlässlich des Weltwassertages am Mittwoch (22. März) in New York veröffentlicht.
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21.03.2017

Kirchen und Verbände fordern Familiennachzug für Asylbewerber

Die beiden großen Kirchen in Deutschland und zahlreiche Hilfswerke fordern eine sofortige Wiederaufnahme des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit sogenanntem subsidiären Schutzstatus. Es sei eine Frage der Humanität und nicht der großen und kleinen Zahlen, betonte der Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe in Berlin, Karl Jüsten, am Montag bei einer Anhörung des Bundestagsinnenausschuss. Vorlage waren ein Gesetzentwurf der Grünen-Fraktion sowie einem Antrag der Links-Fraktion. Beide Parteien fordern eine Wiederaufnahme des Familiennachzugs.
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21.03.2017

Mit Geld und Nahrungsmitteln gegen Hungerkatastrophe in Afrika

Angesichts der Hungerkatastrophe in Ostafrika dringen Hilfswerke auf eine verstärkte Unterstützung der Menschen in den betroffenen Staaten. So appellierte der Präsident von missio München, Wolfgang Huber, am Montag an die Weltgemeinschaft, ihre Kräfte zu bündeln und den Menschen zu helfen. Caritas international fordert mehr Investitionen in Wasserprojekte. Mit Nothilfen in Höhe von rund 860.600 Euro will das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" Familien im Südsudan, in Kenia und Burundi helfen.
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21.03.2017

Jugendbischof Oster: Eintreten für Vielfalt und gegen Populismus

Der katholische Jugendbischof Stefan Oster ruft zum Einsatz für gesellschaftliche Vielfalt und gegen Populismus auf. Niemand dürfe ausgegrenzt und unterdrückt werden - "schon gar nicht die, die sich nicht wehren können", sagte er am Montag in Duisburg. Es gelte, für Respekt, Chancengleichheit und ein "würdiges Miteinander" einzutreten, so der Passauer Bischof bei der Zentralen Veranstaltung des 11. Josefstags der katholischen Kirche.
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21.03.2017

Opfer in Ruanda begrüßen Völkermord-Entschuldigung des Papstes

Opfervereine in Ruanda begrüßen die Bitte um Vergebung von Papst Franziskus für die Beteiligung der Kirche am Völkermord von 1994. Die ruandische Tageszeitung "New Times" zitiert am Dienstag den Präsidenten des Opfervereins IBUKA ("Erinnerung"), Jean Pierre Dusingizemungu, mit den Worten: "Weil Papst Franziskus anders als seine Vorgänger handelt, hatten wir immer die Hoffnung, er würde sich zur Rolle der katholischen Kirche während des Genozids äußern." Der Zeitpunkt knapp drei Wochen vor dem offiziellen Gedenktag für die Völkermordopfer am 7. April sei "gut gewählt" und gebe der Veranstaltung neue Bedeutung.
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20.03.2017

Trauer um Prager Kardinal Vlk - Hohe Wertschätzung

Foto (KNA): Kardinal Miloslav Vlk, emeritierter Erzbischof von Prag, nach der Messe "Pro eligendo Romano Pontifice" zum Konklave am 12. März 2013 in Rom. Der Prager Kardinal und Alterzbischof Miloslav Vlk ist tot. Er erlag am Samstag im Alter von 84 Jahren einem Krebsleiden. Vlk gehört zu den prägenden Gestalten der Kirche in Mittel- und Osteuropa nach dem Sturz des Kommunismus. Seit der politischen "Wende" von 1989 setzte er sich mit ganzer Kraft für den Wiederaufbau der katholischen Kirche seines Landes ein.
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20.03.2017

Bischöfe: Keine Rechtfertigung von Todesstrafe mit der Bibel

Die katholischen Bischöfe der Philippinen verwahren sich gegen eine Rechtfertigung der Todesstrafe mit der Bibel. "Jesus hat niemals welche Art 'legaler Tötungen' auch immer befürwortet", heißt es in einem am Sonntag in allen Kirchen des Landes verlesenen Hirtenbrief, und weiter: "Lassen wir uns nicht unsere Brunnen durch bitteres Wasser vergiften."
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20.03.2017

Kardinal Marx: Sicherheit bedeutet nicht mehr Militär

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sieht eine neue militärische Aufrüstung in Europa skeptisch. "Alle werden sagen, wir brauchen mehr Waffen. Ich sage: Da müssen wir umsteuern", erklärte Marx am Wochenende in Ebersberg. Vor dem Hintergrund der Debatte um eine Aufstockung der Rüstungsetats der Nato-Mitgliedsstaaten forderte der Kardinal eine andere Sichtweise. So bedeute Sicherheit nicht mehr Militär, sondern auch die Entwicklungspolitik gehöre zur Sicherheitspolitik dazu.
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20.03.2017

Malteser: Millionenspende ist "sauber"

Eine Spende von 30 Millionen Schweizer Franken (28 Millionen Euro) an den Malteserorden ist nach Angaben der Ordenszentrale sauber. Der "Caritas Pro Vitae Gradu Charitable Trust" (CPVG) mit Sitz in Neuseeland sei nach allen geltenden Normen registriert und geführt, teilte die Leitung der Malteser in Rom am Freitag auf Anfrage mit. Von ihm sammen die auf sieben Jahre verteilten Zuwendungen. "Das Geld der Schenkung ist absolut sauber und registriert", so eine Sprecherin.
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17.03.2017

Umfrage: Türkische Wahlkampfauftritte – Soll Europa hart bleiben?

Eskalation ist derzeit beim türkisch-europäischen Verhältnis angesagt, nachdem die niederländische Regierung Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in ihrem Land verboten hat. Was meinen Sie: Sollten die Europäer nachgeben oder hart bleiben? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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17.03.2017

Kardinal Müller: Papst bleibt "Prinzip der Einheit der Kirche"

Foto (KNA): Kardinal Gerhard Ludwig Müller, Präfekt der Glaubenskongregation (l.), spricht mit Papst Franziskus vor einer Sitzung der Weltbischofssynode zu Ehe und Familie am 13. Oktober 2015. Der Papst ist nach Worten von Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller "das Prinzip der Einheit der Kirche in der empfangenen Glaubensoffenbarung". Dies betonte der Leiter der vatikanischen Glaubenskongregation am Donnerstagabend in Rom bei einer Vorstellung seines neuen Buches. Sein Anliegen sei, das Papsttum so zu vermitteln, "dass es mit unserer christlichen Glaubensüberzeugung zu tun hat und als Gabe und Hilfe für die ganze Christenheit verstanden werden kann".
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17.03.2017

Entwicklungsminister fordert fairen Handel mit Afrika

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat in Brüssel fairen Handel zwischen der EU und den afrikanischen Ländern gefordert. "Europa muss Afrika fairen Handel, den Aufbau von Wertschöpfungsketten vor Ort, anbieten und umsetzen", sagte Müller am Donnerstag vor einem informellen Treffen der EU-Entwicklungsminister. Er wolle seinen im Januar veröffentlichten Marshallplan für Afrika den anderen Ministern vorstellen. Dieser solle die Rahmenbedingungen für privatwirtschaftliche Investitionen in Afrikaverbessern und neue Grundlagen für einen fairen Handel schaffen.
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17.03.2017

Katholiken und Muslime in Niederlanden begrüßen Wahlergebnis

Vertreter katholischer und muslimischer Organisationen begrüßen das Wahlergebnis in den Niederlanden. "Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis der Parlamentswahlen", sagte Rasit Bal, Vorsitzender des niederländischen Moschee-Dachverbands Contactorgaan Moslims en Overheid (CMO) am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Es sei nun sicher, dass die rechtspopulistische Partei PVV von Geert Wilders nicht regieren werde, so Bal.
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17.03.2017

Katholische Frauen fordern gleiche Bezahlung

Zum "Equal Pay Day" am Samstag fordert der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) eine gerechte Bezahlung von Frauen, transparente Gehaltsstrukturen und einen Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit. Eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen auf Basis gerechter Entlohnung sei fundamental wichtig für die Lebensgestaltung und Alterssicherung von Frauen, erklärte KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth am Donnerstag in Köln. "Die Arbeit von Frauen ist genauso wertvoll wie die Arbeit von Männern."
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16.03.2017

Bischof: Medizinische Hilfe illegaler Zuwanderer sicherstellen

Die katholischen deutschen Bischöfe fordern eine menschenwürdige medizinische Versorgung auch der "illegalen" Zuwanderer. Deren Situation sei "vielfach dramatisch", sagte der Hamburger Erzbischof Stefan Heße am Donnerstag in Berlin. Der Vorsitzende der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz sprach bei einer Tagung des Katholischen Forums "Leben in der Illegalität", das er ebenfalls leitet. Nach Schätzungen leben bundesweit bis zu eine halbe Million Zuwanderer in aufenthaltsrechtlicher Illegalität.
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16.03.2017

Streit um Luxemburgs Kirchenbesitz nun zwischen Kirche und Staat

Ein Vorstoß der Luxemburgischen Kirche zur Klärung offener Eigentumsfragen von Kirchengebäuden mit der Regierung ist vorerst gescheitert. Innenminister Dan Kersch hat die kirchlichen Reformvorschläge abgelehnt, auf die sich das Erzbistum Luxemburg und das Syndikat der Kirchenfabriken (Syfel), die Vertretung von 285 lokalen Gremien zur kirchlichen Vermögensverwaltung, Anfang März nach monatelangem innerkirchlichen Streit geeinigt hatten. "Wir haben alles versucht, um zu einer friedlichen Lösung zu kommen. Dieser Versuch ist leider gescheitert", sagte Generalvikar Leo Wagener am Mittwoch vor Journalisten.
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16.03.2017

Katholische Kirche für mehr Kooperation beim Religionsunterricht

Die deutschen Bischöfe empfehlen eine erweiterte Kooperation zwischen evangelischem und katholischem Religionsunterricht. Gleichzeitig gehe es aber nicht darum, ein fusioniertes Fach für Schüler beider Konfessionen einzurichten, erklärte der Leiter des Referates Religionspädagogik der Deutschen Bischofskonferenz, Andreas Verhülsdonk, am Mittwoch in Münster. Er äußerte sich im Vorfeld einer Tagung zum Thema "Konfessionelle Kooperation - Not oder Tugend".
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16.03.2017

Katholischer Jugendbuchpreis für Anna Woltz und Andrea Kluitmann

Buchcover: Carlsen Die niederländische Autorin Anna Woltz (35) und die deutsche Übersetzerin Andrea Kluitmann erhalten den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis der Deutschen Bischofskonferenz. Ausgezeichnet werden sie für das im Carlsen Verlag erschienene Buch "Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte", teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Mittwoch in Bonn mit.
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15.03.2017

Jugendprojekt gegen Fremdenhass geht in zweite Runde

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) startet am Wochenende die zweite Phase seines Aktionsjahrs gegen Rechtspopulismus und zur Integration von Flüchtlingen. Ziel im Rahmen der Initiative "Zukunftszeit. Gemeinsam für ein buntes Land" ist es, bis zur Bundestagswahl 35.000 Stunden ehrenamtliches Engagement zu sammeln, wie der BDKJ am Dienstag in Düsseldorf mitteilte.
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15.03.2017

Kirchen pochen im Erfurter Moschee-Streit auf Religionsfreiheit

Im Streit um die geplante Moschee in Erfurt-Marbach rufen die beiden großen Kirchen zu Besonnenheit auf. "Wer die Religionsfreiheit infrage stellt, sollte sich fragen, ob er auf dem Boden unseres Grundgesetzes steht", erklärten der katholische Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr und die evangelische Landesbischöfin Ilse Junkermann am Dienstagabend. Das Grundgesetz spreche Religionsgemeinschaften das Recht auf freie Religionsausübung zu, das "selbstverständlich" auch dann gelte, wenn sich Religion in Architektur ausdrücke.
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15.03.2017

EU-Urteil: Kopftuchverbot in Unternehmen kann zulässig sein

Ein Verbot zum Tragen von politischen, philosophischen und religiösen Zeichen in Unternehmen kann zulässig sein. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg. Ein Verbot religiöser Zeichen stelle keine "unmittelbare Diskriminierung" dar, heißt es in dem Urteil des EU-Gerichts. Allerdings müssten alle Arbeitnehmer des Unternehmens gleich behandelt und Angehörige einer bestimmten Religion oder Weltanschauung nicht in besonderer Weise benachteiligt werden. Auch müsse das Verbot ein "angemessenes" Mittel zur Erreichung eines Zieles sein, etwa der Neutralität im Umgang mit Kunden.
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15.03.2017

Eine halbe Million Bibeln in neuen Übersetzungen verkauft

Rund eine halbe Million Bibeln haben Katholiken und Protestanten bislang zusammen von ihren neuen Übersetzungen der Heiligen Schrift verkauft. Der Verlag Katholisches Bibelwerk konnte knapp 120.000 Exemplare der 24 verschiedenen Ausgaben an den Mann und an die Frau bringen. Von der einige Monate früher erschienenen Luther-Bibel vertrieb die evangelische Deutsche Bibelgesellschaft rund 330.000 Stück; dies entspricht 8.000 Kilometern bedrucktem Papier und somit der Strecke von Peking nach Stuttgart, wo beide Verlage ihren Sitz haben.
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14.03.2017

Regensburger Bischof regelt Seelsorge mit Wiederverheirateten

Foto (KNA): Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, geboren 09.10.1959, Bischofsweihe am 26.01.2013. Der Regensburger katholische Bischof Rudolf Voderholzer hat eine Handreichung für die Seelsorge mit wiederverheirateten Geschiedenen erlassen. Demnach können Seelsorger im Bistum Betroffenen "in Grenzfällen" den Zugang zu Beichte und Kommunion eröffnen. Dazu ist nach dem am Montag veröffentlichten Schreiben die Klärung der persönlichen Situation und Motivlage mit einem Seelsorger sowie die Rücksprache mit dem diözesanen Kirchengericht erforderlich.
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14.03.2017

WhatsApp-Jugendgebetsinitiative öffnet sich für Erwachsene

Die im Bistum Augsburg entstandene Aktion "Einfach gemeinsam BETEN" zieht weitere Kreise. Die Initiative habe Österreich, die Schweiz und Rom erreicht, teilte das Bistum am Montag mit. Außerdem gebe es Interesse in Kroatien. Das über tägliche, via WhatsApp verbreitete Impulse entstandene Gebetsnetz verbinde inzwischen mehr als 2.000 Jugendliche in über 100 Gruppen, berichtete der Weißenhorner Jugendpfarrer Daniel Rietzler. Ab kommendem Sonntag können sich offiziell auch Erwachsene beteiligen. Koordiniert wird die Aktion über die Internetseite www.credo-online.de.
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14.03.2017

Medien: Papst feiert mit Lateinamerika-Bischöfen Romero-Gedenken

Medienberichten zufolge feiert Papst Franziskus am 24. März mit Bischöfen aus El Salvador und weiteren lateinamerikanischen Ländern einen Gottesdienst im Vatikan aus Anlass des Gedenktags des Seligen Oscar Romero (1917-1980). Das berichtete der römische Nachrichtenblog "Il Sismografo" am Montag. Am 24. März 1980 war der Erzbischof von San Salvador während eines Gottesdienstes niedergeschossen worden. Am 23. Mai 2015 wurde er als Märtyrer seliggesprochen. In diesem Jahr jährt sich sein Geburtstag zum hundertsten Mal.
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14.03.2017

Hilfswerke verweisen auf traumatisierte Kinder in Syrien

Hilfsorganisationen verweisen zum sechsten Jahrestag des Beginns des Syrienkrieges am 15. März auf eine dramatische Lage der Kinder. Die Mitarbeiter des katholischen Hilfswerk Misereor berichteten von großen Grausamkeiten, die die Kinder erlebt hätten, sagte Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin. Kinder malten nur noch Kriegsszenen, in schwarzen und dunklen Farben. Daran erkenne man, was in den Seelen los sei.
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13.03.2017

Kirchen wollen den Weg zur Einheit verpflichtend weitergehen

Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben sich verpflichtet, die sichtbare Einheit der Kirchen voranzutreiben. Dies haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm beim Ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst unter dem Thema "Erinnerung heilen (Healing of memories)" in Hildesheim am Samstag zugesagt, wie die Kirchen vorab mitteilten.
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13.03.2017

Ordensfrauen fordern von C-Parteien mehr Barmherzigkeit

Die Oberinnen von 29 katholischen Frauengemeinschaften im deutschen Sprachraum fordern von der Politik mehr Barmherzigkeit im Umgang mit Flüchtlingen. "Die Schutzsuchenden dürfen nicht auf dem Altar des kommenden Bundestagswahlkampfs geopfert werden", heißt es in einem einstimmigen Votum, das die Generaloberinnen bei einer Zusammenkunft in Kloster Oberzell bei Würzburg am Wochenende abgaben. Gerade Parteien, die die Bezeichnung "christlich" im Namen führten, seien gefordert, entsprechend zu handeln. Kritisch äußerten sich die Oberinnen auch zu Abschiebungen nach Afghanistan.
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13.03.2017

Kirchen befassen sich mit der Demokratie in der Zukunft

Die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland setzen sich für das Gelingen der Demokratie in der Zukunft ein. "Die Entwicklungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass der Populismus auch in Deutschland Fuß fassen kann", erklärten die beiden Kirchen am Montag in Bonn und Hannover. Die Institutionen der Demokratie seien herausgefordert; Politik und gesellschaftliche Gruppen müssten neue Antworten suchen.
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13.03.2017

Katholische und evangelische Ordensleute feiern Versöhnung

Mit einem gemeinsamen Buß- und Versöhnungsgottesdienst haben sich am Sonntag katholische Ordensleute und Mitglieder evangelischer Kommunitäten an den Feierlichkeiten zum Reformationsgedenken beteiligt. Mehr als 200 Kommunitätsmitglieder sowie Ordensfrauen und -männer aus über 50 Ordensgemeinschaften und Kommunitäten haben an der Veranstaltung im Kloster Triefenstein der Christusträger-Bruderschaft bei Marktheidenfeld am Main teilgenommen, teilte die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) am Montag mit.
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10.03.2017

Bischöfe gegen Zölibat-Änderung - Distanzierung von AfD-Position

Die deutschen Bischöfe haben klare Positionen zu vieldiskutierten Themen geäußert. Bei ihrer Frühjahrsvollversammlung ging es unter anderem um die Ehelosigkeit von katholischen Priestern, die anstehenden Wahlen in Deutschland sowie die Entwicklung von Armut und Reichtum.
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10.03.2017

Umfrage des Vatikan über Jugend und Kirche startet erst im Mai

Die angekündigte Online-Umfrage des Vatikan zum Thema Jugendliche und Kirche lässt weiter auf sich warten. Statt Anfang März werde die Plattform nicht vor Mai freigeschaltet, sagte der katholische Jugendbischof Stefan Oster am Mittwoch in Bergisch Gladbach. Die Gründe für die Verzögerung seien ihm nicht bekannt.
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10.03.2017

Misereor sieht Versagen der internationalen Politik in Syrien

Zum sechsten Jahrestag des Beginns des Syrienkonflikts am 15. März fordert das katholische Hilfswerk Misereor, "die zaghaften, aber wichtigen Bemühungen der syrischen Bevölkerung um Frieden im Land zu unterstützen". Die internationale Politik habe versagt, daher seien eigene Friedensinitiativen der Menschen in Syrien für viele die einzigen Hoffnungszeichen, erklärte Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon am Mittwoch in Aachen.
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10.03.2017

Kirche und Politik wollen Zahl der Langzeitarbeitslosen abbauen

Vertreter von Politik und Kirche plädieren für neue Wege beim Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit. Langzeitarbeitslose sollen nach einem am Donnerstagabend in Berlin vom Bistum Trier vorgestellten Konzept durch staatliche Hilfen dauerhaft beschäftigt werden. Davon würden auch die Unternehmen profitieren. Nach Ansicht des Bistums ist ein Umsteuern in der Politik notwendig, um langzeitarbeitslosen Menschen zu helfen.
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09.03.2017

Umfrage: Tödliche Medikamente für unheilbar Kranke? – Gerichtsurteil in der Kritik

Das Sterben soll der Staat künftig unheilbar kranken Menschen mittels Verschreibung tödlicher Betäubungsmittel ermöglichen. Kirche und Politik kritisieren dieses Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Ist die Entscheidung unverantwortlich oder human? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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09.03.2017

Bischof: Graben zwischen Kirche und Jugendlichen überwinden

Foto (KNA): Stefan Oster, Bischof von Passau, auf dem Freisinger Domberg mit einem unscharfen Kruzifix im Hintergrund. Die katholische Kirche sieht sich in der Jugendseelsorge vor großen Herausforderungen. Zwar gebe es viele engagierte Jugendliche in der Kirche, sagte Jugendbischof Stefan Oster am Mittwoch in Bergisch Gladbach. Viele junge Menschen kämen aber nur noch sporadisch mit der christlichen Botschaft in Berührung. Es stelle sich die Frage, wie dieser "metaphysische Graben" überwunden werde könne.
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09.03.2017

Appelle zum Weltfrauentag - Gauck fordert mehr Einsatz

Politiker und Verbände haben zum Internationalen Frauentag am Mittwoch zu größerem Einsatz für Gleichstellung in Beruf und Gesellschaft aufgerufen. Bundespräsident Joachim Gauck merkte an, dass ein Eintreten für die Rechte der Frauen nur dann glaubwürdig sei, "wenn es über den Frauentag hinausweist". Gauck äußerte sich zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an engagierte Frauen wie die Intendantin des Berliner Maxim Gorki Theaters, Shermin Langhoff, Schauspielerin Sibel Kekilli und Moderatorin Nazan Eckes.
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09.03.2017

Experten sehen Notfallvertretungsrecht bei Ehegatten kritisch

Das geplante gesetzliche Vertretungsrecht von Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern bei Unfall oder akuter Krankheit stößt bei Experten auf Kritik bis Ablehnung. Bei einer Anhörung des Rechtsausschusses im Bundestag zu Beistandsmöglichkeiten unter Ehegatten würdigten sie am Mittwoch in Berlin die Absicht der Gesetzesinitiativen, warnten aber vor Missbrauch und Eingriffen in das Selbstbestimmungsrecht.
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09.03.2017

Papst bekennt: Es gibt auch Glaubenskrisen

Erstmals hat Papst Franziskus einer deutschen Zeitung ein Interview gegeben und dabei auch Glaubenskrisen eingeräumt. Jegliche Form von Papstkult lehnte er ab. Zugleich betonte Franziskus, er habe trotz Kritik seinen inneren Frieden nicht verloren. Er bete jeden Tag um Humor.
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08.03.2017

Sozialbischof Overbeck für kritischen Dialog mit der AfD

Foto (KNA): Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen Der katholische Sozialbischof Franz-Josef Overbeck befürwortet eine sachliche und kritische Auseinandersetzung mit der AfD. Die Kirche rede ja auch mit anderen Parteien, sagte er am Dienstag in Bergisch Gladbach. Bei der Afd könne es allerdings ein "Diskurs durchaus strittigster Art" werden. Die Kirche müsse dabei mit Vernunftargumenten ins Gespräch gehen und auf der Anerkennung der Menschenwürde und anderer Werte bestehen. Wer etwa anderen Menschen die Würde nicht zugestehe, überschreite eine Linie, die die Kirche nicht akzeptieren dürfe.
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08.03.2017

Katholische Kirche erstmals bei großer Medienkonferenz in Texas

Die katholische Kirche beteiligt sich erstmals an einer der größten Medienkonferenzen der Welt, der "South by Southwest" (SXSW) vom 10. bis zum 19. März in Austin, Texas. Dort wird sie ein eigenes Diskussionsforum anbieten, um "mit den kreativen Köpfen dieser Welt über die Kommunikation einer über 2.000 Jahre alten Organisation ins Gespräch zu kommen", teilte das Bistum Essen am Dienstag mit.
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08.03.2017

Solwodi fordert legale Zugangswege für weibliche Flüchtlinge

Die Menschenrechtsorganisation Solwodi hat sich für legale Zugangswege nach Europa für flüchtende Frauen und Mädchen ausgesprochen. Auch müssten frauenspezifische Fluchtgründe in den deutschen Gesetzen verankert werden, forderte Solwodi-Gründerin Lea Ackermann am Dienstag in Boppard. "Millionen von Frauen und Mädchen sind weltweit auf der Flucht. Sie fliehen vor Krieg und Zerstörung, aber auch vor Genitalverstümmelung, Zwangsverheiratung und Vergewaltigungen", so Ackermann zum Weltfrauentag am Mittwoch.
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08.03.2017

Woelki sieht in "Fake news" große Gefahr für die Gesellschaft

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki sieht in "Fake news" eine große Gefahr für die Gesellschaft. "Sie blenden und verführen Menschen. Sie verschleiern die Realität. Sie suchen und finden Sündenböcke. Sie heizen die Stimmung an", sagte der Erzbischof am Dienstag in Bergisch Gladbach. Es seien Worte, die "in Echtzeit über unsere Bildschirme und Smartphones" kursierten und "genau das bewirken, was der Demagoge will und wozu dieser sie ausgesandt hat".
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07.03.2017

Kardinal Marx besorgt über Rechtspopulismus und Suizid-Urteil

Foto (KNA): Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, beim Pressestatement zum Auftakt der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 6. März 2017 im Kardinal Schulte Haus in Bensberg. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, ist "beunruhigt" über den weltweiten Rechtspopulismus und Nationalismus. Er habe ein derartiges Anwachsen solcher Bewegungen nicht erwartet, sagte er am Montag vor Journalisten in Bergisch Gladbach. Die Kirche habe in dieser Situation die Aufgabe, immer "auf der Seite der verantwortlichen Freiheit" zu stehen, betonte er zum Auftakt des Frühjahrstreffens der deutschen Bischöfe.
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07.03.2017

Weihbischof: Suizid-Urteil führt auf eine schiefe Bahn

Als "Paradigmenwechsel, der eine problematische Bewegung in Gang setzen könnte", wertet der Augsburger katholische Weihbischof Anton Losinger das jüngste Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Selbsttötung. Der Staat dürfe nicht durch die Verordnung tödlicher Medikamente dazu gebracht werden, über Leben und Tod zu entscheiden, sagte das frühere Mitglied des Deutschen Ethikrats am Montag Radio Vatikan. Auch sei es nicht Teil des ärztlichen Ethos, Beihilfe beim Suizid zu leisten.
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07.03.2017

Umgang bayerischer Behörden mit NS-Vergangenheit wird untersucht

Als erstes Bundesland lässt Bayern den Umgang seiner Behörden mit ihrer NS-Vergangenheit systematisch erforschen. Ein Team des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) hat den Auftrag erhalten, die Personalpolitik und Verwaltungspraxis im Freistaat von 1945 bis 1975 zu durchleuchten. Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) sprach am Montag bei der Vorstellung des Projekts von einem notwendigen Akt der "Selbstvergewisserung". Der Freistaat finanziert das auf sechs Jahre angelegte Vorhaben auf Basis eines einstimmigen Landtagsbeschlusses mit 1,8 Millionen Euro.
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07.03.2017

Für Bildung und gegen Diskriminierung - Vor dem Weltfrauentag

Mehr Bildung, besserer Zugang zu Gesundheitsmaßnahmen, gleiche Bezahlung im Job: Vor dem Internationalen Frauentag an diesem Mittwoch pochen Verbände und Hilfsorganisationen auf mehr Selbstbestimmung von Frauen weltweit.
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06.03.2017

"Woche der Brüderlichkeit" eröffnet - Kritik an AfD

Foto (KNA): Im Rahmen der Eröffnung der ,Woche der Brüderlichkeit‘ am 5. März 2017 in der Paulskirche in Frankfurt wurde die ,Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden‘ (KLAK) vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) mit der Buber-Rosenzweig-Medaille 2017 ausgezeichnet. V.l.n.r.: Margaretha Hackermeier, katholische Vorsitzende und Geschäftsführerin der Gesellschaft fuer christlich-jüdische Zusammenarbeit; der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Mit einem Appell gegen Antisemitismus ist am Sonntag in Frankfurt die "Woche der Brüderlichkeit" von Juden und Christen eröffnet worden. Zum Auftakt wurde in der Paulskirche die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen. Die evangelische Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK) wurde dabei für ihr Engagement zur Aufarbeitung kirchlicher Judenfeindschaft geehrt.
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06.03.2017

Katholische Landjugend wirbt für Europa - Barthelme bestätigt

Mit einem eindringlichen Appell stellt sich die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) in Deutschland hinter die europäische Idee, die EU und die gemeinsamen Werte des Kontinents. In einer am Sonntag im schwäbischen Kloster Roggenburg (Kreis Neu-Ulm) beschlossenen Erklärung wirbt die KLJB-Bundesversammlung für ein "offenes, demokratisches, gerechtes und erlebbares Europa". Deutlich stellen sich die Jugendlichen gegen jede Art von Nationalismus und Populismus.
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06.03.2017

Deutschland will Frauen umfassend gegen Gewalt schützen

Deutschland verpflichtet sich erstmals im Rahmen eines internationalen Vertrags, Frauen umfassend vor Gewalt zu schützen. Das Bundeskabinett will an diesem Mittwoch den Beitritt der Bundesrepublik zur so genannten "Istanbul-Konvention" beschließen - einem völkerrechtlichen Übereinkommen zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, insbesondere auch von häuslicher Gewalt.
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06.03.2017

Die beiden großen Kirchen eröffnen ihre Fastenaktionen

Mit festlichen Gottesdiensten in Frankfurt am Main und Trier haben die beiden großen Kirchen am Sonntag ihre diesjährigen Fastenaktionen eröffnet. Dabei stellen die Katholiken bis Ostern die Innovationskraft afrikanischer Bauern in den Mittelpunkt. Die Protestanten werben für Entschleunigung im Alltag.
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03.03.2017

Papst ruft zum Gebet für verfolgte Christen auf

Papst Franziskus hat mit einem Video zum Gebet für verfolgte Christen aufgerufen. In dem gut einminütigen Clip, den der Vatikan am Donnerstag veröffentlichte, sind zunächst drei Menschen zu sehen. Sie werden wie Kriminelle abgelichtet und halten dabei Schilder in die Höhe, auf denen "Protestant", "Katholik" und "Orthodox" steht. Dann erinnert der Papst an alle Christen, die wegen ihres Glauben vertrieben, verfolgt und hingerichtet werden - egal welcher Konfession sie angehören.
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03.03.2017

Merkel spricht mit al-Sisi über Flüchtlinge - keine Auffanglager

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi über Flüchtlinge und die Zusammenarbeit beim Thema Migration gesprochen. Ägypten stehe angesichts einer Vielzahl von Flüchtlingen vor großen Herausforderungen, sagte Merkel am Donnerstag nach einem Treffen mit Al-Sisi in Kairo. Man habe erneut über die illegale Migration nach Libyen und die Zusammenarbeit beim Thema Grenzsicherung gesprochen. Es müsse verhindert werden, dass Schlepper und Schmuggler weitere Fluchtrouten nach Europa etablierten.
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03.03.2017

Mehr Gewalt gegen Obdachlose

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) beklagt zunehmende Gewalt gegen Obdachlose. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" (Freitag) unter Berufung auf Zahlen der BAGW. Seit 1989 kamen demnach 502 obdachlose Frauen und Männer durch Gewalt ums Leben. Allein 2016 seien es 17 gewesen. Unter den mindestens 179 Todesopfern rechtsextremistischer Gewalt seit 1989 hätten demnach rund 20 Prozent bis dahin auf der Straße gelebt.
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03.03.2017

Millionen hungern in Afrika - Helfer dringen auf rasches Handeln

Die Hungerkrise in Afrika weitet sich aus. 21 Millionen Menschen haben allein im Südsudan, in Nigeria, Äthiopien, Somalia und Kenia zu wenig zu Essen und Trinken. Die Hungerkrise in Afrika weitet sich aus. Laut Angaben von Hilfsorganisationen und Vereinten Nationen haben allein im Südsudan, in Nigeria, Äthiopien, Somalia und Kenia 21 Millionen Menschen zu wenig zum Essen und Trinken. In Somalia rief die Regierung den Notstand aus, wie die Aktion Deutschland Hilft am Donnerstag in Bonn mitteilte. Dort sind 2,9 Millionen Menschen dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.
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02.03.2017

Papst Franziskus: Fastenzeit ist Zeit zum Neinsagen

Papst Franziskus predigt am Aschermittwoch in der Basilika Santa Sabina. Papst Franziskus hat am Mittwochabend die Fastenzeit der katholischen Kirche mit der traditionellen Bußprozession auf dem Aventin-Hügel in Rom begonnen. Anschließend feierte er in Basilika Santa Sabina die Aschermittwochmesse und teilte das Aschenkreuz aus.
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02.03.2017

US-Hauptstadt Washington erlaubt ärztliche Beihilfe zum Suizid

Die US-Hauptstadt Washington erlaubt ab sofort ärztliche Beihilfe zum Suizid. Sie hat sich den sechs Staaten im Land angeschlossen, die es Ärzten erlauben, Medikamente für kranke Patienten zu verschreiben, die ihr Leben beenden wollen. Der Stadtrat hatte im Dezember für das sogenannte "Tod mit Würde-Gesetz" gestimmt.
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02.03.2017

Oxfam beklagt Ungleichbehandlung von Frauen und Männern weltweit

Obwohl Frauen einem Bericht zufolge weltweit maßgeblich zum Wohlstand der Gesamtbevölkerung beitragen, besteht weiterhin eine große Gerechtigkeitslücke. Das zeigt der Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam, der am Donnerstag vor dem Weltfrauentag am 8. März in Berlin vorgestellt wurde.
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02.03.2017

Berlin strebt bei Flüchtlingen engere Kooperation mit Ägypten an

Die Bundesregierung will im Kampf gegen illegale Migration aus Afrika enger mit Ägypten kooperieren. Das gehe aus einer Regierungantwort auf eine Frage der flüchtlingspolitischen Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Luise Amtsberg, hervor, berichtet die Zeitung "Die Welt" (Donnerstag).
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28.02.2017

Schmierereien in katholischer Kirche in Bayern

Unbekannte haben eine katholische Kirche im schwäbischen Vöhringen mit abscheulichen Schmierereien beschädigt, die satanischen und polizistenfeindlichen Inhalts sind. Dabei wurden in der Stadtpfarrkirche Sankt Michael unter anderem Seitenwände, Altar und Empore mit goldener Sprühfarbe verunstaltet, teilten Polizei und Bistum mit.
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28.02.2017

Bischöfe kritisieren in Honduras Verfassungsänderung

Die Kirche in Honduras hat die Entscheidung der Justiz kritisiert, eine erneute Kandidatur des amtierenden Präsidenten zu erlauben. Es sei bedauerlich, dass bei einem Thema von solcher Wichtigkeit die notwendige juristische Klarheit fehle, hieß es in einer am Montag (Ortszeit) verbreiteten Stellungnahme der honduranischen Bischofskonferenz. Die Zweifel von Opposition und Verfassungsrechtlern seien nicht berücksichtigt worden. Es blieben viele Fragen offen, die nicht beantwortet worden seien.
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28.02.2017

"Haltlose" Vorwürfe - Erneute Appelle im Fall Yücel

Die Debatte über den in der Türkei inhaftierten deutschen Journalisten Deniz Yücel dauert an. Nachdem Untersuchungshaft gegen ihn angeordnet worden war, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Niels Annen, am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin, dass er diese Entscheidung der Justiz für einen Skandal halte. Die Vorwürfe seien haltlos. Dahinter stecke eine "eindeutige politische Botschaft". Dieser Fall könne die angespannten Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei belasten.
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28.02.2017

Lieberman will Bündnis von gemäßigten Kräften im Nahen Osten

Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman schlägt im Kampf gegen den Terrorismus ein Bündnis von gemäßigten Kräften im Nahen Osten vor. "Es ist Zeit, öffentlich ein formelles Bündnis zu bilden, eine Koalition aller gemäßigten Kräfte im Nahen Osten gegen den Terror, ganz egal, ob es sich um Muslime, Juden oder Christen handelt", sagte Lieberman im Interview der "Welt" (Dienstag). Die gemäßigten sunnitischen Staaten hätten verstanden, dass "die größte Gefahr für sie nicht Israel ist, oder der Zionismus oder die Juden, sondern der Iran".
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28.02.2017

Am Mittwoch beginnt die Entwaffnung der FARC in Kolumbien

Am Mittwoch soll in Kolumbien die Entwaffnung der ehemaligen Guerilla-Organisation FARC beginnen. In Kolumbien soll am Mittwoch die im Friedensprozess vorgesehene Entwaffnung der ehemaligen Guerilla-Organisation FARC beginnen. "Wir sind bereit, am 1. März damit zu beginnen, uns zu entwaffnen. Aber das ist auch ein 'Geben und Nehmen' der beiden Seiten, und wir erwarten, dass auch der Staat sein Wort hält", sagte FARC-Sprecher Pablo Catatumbo der Zeitung "El Tiempo". Nach dem vorliegenden Plan soll die Entwaffnung am 31. Mai abgeschlossen sein. Eine internationale UN-Beobachterkommission begleitet den Prozess.
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27.02.2017

Papst besucht Anglikaner-Kirche in Rom - Ermutigung zur Ökumene

Papst Franziskus hat am Sonntag als erster Bischof von Rom die anglikanische All-Saints-Kirche in Rom besucht. Papst Franziskus hat am Sonntag als erster Bischof von Rom die anglikanische All-Saints-Kirche in Italiens Hauptstadt besucht. Dies sei nicht nur eine Gnade, sondern auch mit der Verantwortung verbunden, die gemeinsamen Beziehungen weiter zu stärken, sagte er am Nachmittag in der Allerheiligenkirche der Anglikaner. "Manchmal kann der Weg zur vollständigen Einheit langsam und unsicher erscheinen, aber aus unserer heutigen Begegnung können wir Ermutigung ziehen", machte Franziskus Hoffnung für die Ökumene.
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27.02.2017

Menschenrechtler: Merkel beschönigt Lage der Christen in Ägypten

Kurz vor einer Reise nach Nordafrika hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, "die katastrophale Menschenrechtsbilanz Ägyptens zu beschönigen". Die Kanzlerin hofiere Kairo, um das Land zu mehr Zusammenarbeit in Flüchtlingsfragen zu bewegen. In einer am Sonntag in Göttingen veröffentlichten Erklärung heißt es weiter: "Wenn die Bundeskanzlerin Ägypten für seine angeblich beispielhafte Christen-Politik lobt, dann ist dies ein Schlag ins Gesicht der Kopten." Ägyptens Christen litten "noch immer unter Diskriminierung, Willkür und Straflosigkeit", sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
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27.02.2017

Kurienkardinal Müller: Missbrauch nicht systematisch vertuscht

Aus Sicht von Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller gibt es in der katholischen Kirche keine systematische Vertuschung von Missbrauchsfällen. "Die Kirche verdeckt auf jeden Fall nichts", sagte er im Interview der italienischen Tageszeitung "La Repubblica" (Sonntag). Es könne in einigen Fällen aus Ahnungslosigkeit geschehen sein, "aber nicht systematisch", so der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation. "Die Kirche arbeitet, im Gegensatz zu vielen anderen Institutionen, wirklich für Null-Toleranz."
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27.02.2017

Diskussion über Abschiebungen nach Afghanistan dauert an

Nach einer weiteren Sammelabschiebung von abgelehnten Asylbewerbern aus Afghanistan ist erneut eine Diskussion über das umstrittene Vorgehen entbrannt. Grünen-Politiker forderten einen Stopp von Rückführungen in ein Land, das aus ihrer Sicht nicht sicher ist. Sie wollen eine Neubewertung der Sicherheitslage. Dagegen lehnt die CDU in Nordrhein-Westfalen einen pauschalen Abschiebestopp ab.
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24.02.2017

Ethikrat: Zwang in der Psychiatrie wirft erhebliche Fragen auf

Der Deutsche Ethikrat hat sich in einer öffentlichen Anhörung mit Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie beschäftigt. Vor allem "Zwang zum Wohle der Betroffenen" werfe erhebliche Fragen auf und sei massiv rechtfertigungspflichtig, sagte der Ethikrats-Vorsitzende Peter Dabrock am Donnerstag in Berlin bei der öffentlichen Anhörung. Manche Betroffenen seien später dankbar, andere kämpften ihr Leben lang mit der Erfahrung, so Dabrock weiter. Vor diesem Hintergrund wolle der Ethikrat eine Stellungnahme und Handlungsempfehlung erarbeiten.
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24.02.2017

Australische Bischöfe räumen „katastrophales Versagen" bei Missbrauch ein

Die führenden katholischen Erzbischöfe Australiens haben der Einschätzung eines "katastrophalen Versagens" der Kirchenführung im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs zugestimmt. Zum Ende der dreiwöchigen letzten Anhörung der Kommission über sexuellen Missbrauch von Kindern durch Priester und Mitarbeiter der Kirche waren am Donnerstag die fünf Erzbischöfe von Sydney, Melbourne, Perth, Adelaide und Brisbane vor der Kommission erschienen.
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24.02.2017

Fast 40 Prozent lebten 2015 in einem Haushalt ohne Partner

Fast 40 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben im Jahr 2015 in einem Haushalt ohne Partner gewohnt. Das sei ein neuer Rekordwert, berichtet die "Welt" (Freitag) unter Berufung auf eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes. In mehreren Ländern wie Hamburg und Sachsen war die Zahl demnach zuletzt rückläufig.
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24.02.2017

Im Augsburger Dom wird in den Faschingstagen durchgebetet

Im Augsburger Dom findet von Sonntag bis Dienstag ein 40-stündiges Gebet statt. Dabei haben die Gläubigen Gelegenheit, sich durch stille Anbetung schon einmal während der Faschingszeit auf Einkehr und Buße in der Fastenzeit vorzubereiten. Eröffnet wird das Programm am Sonntagnachmittag mit einer feierlichen Andacht, die von Domdekan Bertram Meier geleitet wird. Der Domchor trägt Motetten und Kantonalsätz vor. Die abschließende Andacht am Dienstagnachmittag begeht Weihbischof Anton Losinger, Meier hält die Predigt. Domsingknaben und Domorchester stimmen mit Mozarts "Ave Verum" und dem "Dixit Dominus" von Vivaldi auf die Passionszeit ein.
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24.02.2017

Umfrage: Närrische Tradition: Sind Sie auch „jeck“ mit dabei?

Fasnacht, Fasching oder Karneval: Die närrische Tradition ist vor allem im katholisch geprägten Süden und Westen Deutschlands vertreten – vom schwäbisch-alemannisches Gebiet bis zum „jecken“ Rheinland. Mischen auch Sie sich unter die Narren? Nehmen Sie dazu an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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23.02.2017

Kirchen rufen zur Teilnahme an Sozialwahl auf

Die beiden großen Kirchen in Deutschland rufen zur Teilnahme an der Sozialwahl auf. Besonders wiesen die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung auf die gemeinsame Liste von drei christlichen Sozialverbänden hin. Sie wird getragen vom Kolpingwerk Deutschland, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und dem Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen.
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23.02.2017

Seligsprechung von Papst Benedikt XIII. rückt näher

Foto (KNA): Mosaikbildnis von Papst Benedikt XIII. in Sankt Paul vor den Mauern in Rom. Die Seligsprechung eines weiteren Papstes rückt näher. Das Verfahren für Benedikt XIII. (1724-1730) wird am Freitag von der Diözese Rom nach fünf Jahren abgeschlossen, wie das Bistum am Mittwoch mitteilte. Die Unterlagen werden dann an die Heiligsprechungskongregation im Vatikan weitergeleitet, die den zweiten Teil des Seligsprechungsprozesses durchführt.
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23.02.2017

Vatikan will Fotos des Papstes vor Missbrauch schützen

Der Vatikan will künftig energischer gegen die illegale Verwendung von Fotos und Symbolen des Papstes vorgehen. Man werde die international üblichen Rechtsmittel dagegen anwenden und eine systematische Überwachung einführen, teilte der Vatikan am Mittwoch mit. Einen Zusammenhang mit den jüngst in Rom aufgetauchten papstkritischen Plakaten verneinte das vatikanische Presseamt auf Nachfrage von Journalisten. Auf den mehr als 200 Postern war Anfang Februar das Foto eines finster blickenden Papst Franziskus abgedruckt. Die Maßnahme gehe nicht auf "irgendeinen aktuellen Vorgang zurück", so das Presseamt. Man sei bereits seit längerem auf diesem Feld aktiv geworden.
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23.02.2017

Alpenverein und Malteser kooperieren bei Integration

Der Deutsche Alpenverein (DAV) und der Malteser-Hilfsdienst haben eine Kooperation zur Integration von Flüchtlingen gestartet. Das Projekt ist zunächst auf den bayerischen Alpenraum beschränkt, soll aber möglichst Nachahmer im ganzen Bundesgebiet finden, erklärten die Verantwortlichen am Mittwoch in München. Umgesetzt wird es zum großen Teil von Ehrenamtlichen beider Organisationen.
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22.02.2017

UN besorgt über Lage in Syrien - Engpässe in Jemen und Nigeria

Ungeachtet der für Donnerstag in Genf angesetzten Friedensgespräche unter Leitung der UN bleibt die Lage in Syrien angespannt. Die Leiden der Zivilbevölkerung gingen auch im sechsten Kriegsjahr vielerorts weiter, betonte die Exekutiv-Direktorin des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen, Ertharin Cousin, gegenüber der "Süddeutschen Zeitung (Mittwoch). "Syrien war einmal der Brotkorb der Region. Jetzt schrumpft die Landwirtschaft jedes Jahr um 50 Prozent", sagte Cousin. Millionen Einwohner seien auf Hilfslieferungen angewiesen. Zugleich lebten 700.000 Menschen in belagerten Regionen, die durch das WFP nur unregelmäßig erreicht würden.
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22.02.2017

Australischer Bischof: Ich wurde selbst von Priester missbraucht

Bei der abschließenden Anhörung der australischen Missbrauchskommission hat der Bischof von Parramatta, Vincent Long Van Nguyen (55), angegeben, als junger Mann selbst Opfer von sexuellem Missbrauch durch einen Priester geworden zu sein. Der Übergriff habe sich kurz nach seiner Ankunft als Bootsflüchtling aus Vietnam ereignet, zitierten örtliche Medien den Bischof am Dienstag. Er wolle sich dafür einsetzen, dass allen Betroffenen Gerechtigkeit widerfahre. Nach seiner Aussage erhielt er Medienberichten zufolge Beifall von den im Saal anwesenden Zuhörern.
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22.02.2017

Protest gegen kirchenfeindliches Theaterstück in Warschau

Gegen eine Schändung christlicher Symbole in einer Warschauer Theater-Inszenierung protestieren die katholische Kirche und nationalkonservative Politiker in Polen. Das Stück "Fluch" (Klatwa) habe "Merkmale der Gotteslästerung", sagte der Sprecher der Bischofskonferenz, Pawel Rytel-Andrianik, am Dienstag. Die Aufführung entweihe das Kreuz und verletze religiöse Gefühle von Christen.
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22.02.2017

Mehr Kirchenasyl-Fälle - Bischöfe mit Verfahren zufrieden

Foto: KNA Die Deutsche Bischofskonferenz bewertet das mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vereinbarte Verfahren zum Kirchenasyl weiterhin positiv. "Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass durch die erneute Überprüfung der von den Kirchenvertretern vorgetragenen Fälle individuelle Härten vermieden werden können und die Möglichkeit eines Asylverfahrens in Deutschland eröffnet wird", erklärte der Sprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, auf Anfrage am Dienstag in Bonn.
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21.02.2017

Katholiken-Präsident kritisiert Abriss von Nachkriegskirchen

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, wendet sich gegen einen Abriss nicht mehr benötigter Nachkriegskirchen. Das Wegbrechen von Kirchengebäuden verändere auch die Identität eines Stadtteils oder Ortes, warnte er am Montagabend in Köln. Die Kirche in Deutschland habe einen "Reichtum an Kirchbauten"; dieses Alleinstellungsmerkmal gelte es zu bewahren.
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21.02.2017

Unicef: 1,4 Millionen Kinder von Hungertod bedroht

Knapp 1,4 Millionen Kinder in Nigeria, Somalia, Südsudan und Jemen sind derzeit laut Unicef vom Hungertod bedroht. Knapp 1,4 Millionen Kinder in Nigeria, Somalia, Südsudan und Jemen sind derzeit laut Unicef vom Hungertod bedroht. "Für mehr als eine Million Jungen und Mädchen läuft die Zeit ab", sagte der Geschäftsführer der UN-Kinderhilfsorganisation, Anthony Lake, am Dienstag in New York. "Noch können wir Leben retten."
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21.02.2017

Ecuadors Bischöfe rufen zur Transparenz auf

Angesichts der schleppenden Stimmenauszählung bei den Präsidentschaftswahlen in Ecuador hat die ecuadorianische Bischofskonferenz zu Transparenz aufgerufen. Vertrauen sei fundamentale Basis des zivilen Zusammenlebens und einer demokratischen Ordnung. Das ecuadorianische Volk wolle sich nicht betrogen sehen, schrieben die Bischöfe am Montag (Ortszeit).
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21.02.2017

Gesundheitsausgaben in Deutschland deutlich gestiegen

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind im Jahr 2015 deutlich um 15 Milliarden Euro oder 4,5 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteile, gaben die Deutschen insgesamt 344,2 Milliarden Euro für ihre Gesundheit aus. Das waren 4.213 Euro je Einwohner. Mehr als jeder neunte Euro wurde somit in diesem Bereich verwendet. Dies entspricht einem Anteil von 11,3 Prozent des Bruttoinlandproduktes.
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20.02.2017

Kardinal Marx erinnert an katholische Soziallehre

Mit Blick auf die gesellschaftlichen und sozialen Verwerfungen der Gegenwart hat Kardinal Reinhard Marx zu einer Wiederentdeckung der katholischen Soziallehre aufgerufen. Sie sei ein "großer Schatz" und ein auf die jeweilige Situation angewandtes Evangelium, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Wochenende in München. Die Kirche trete für "Recht und Gerechtigkeit in der modernen Gesellschaft, in der Industriegesellschaft, in der kapitalistischen Gesellschaft" ein.
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20.02.2017

Forderung nach Einwanderungsgesetz

Nach der Ansicht von Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler benötigt Deutschland ein Einwanderungsgesetz. Köhler warnt vor der Suche nach kurzfristigen und einfachen Lösungen in der Entwicklungspolitik und der Flüchtlingsfrage. Im Gespräch mit der "Welt am Sonntag" sagte er, er könne "nicht verstehen und akzeptieren, wenn über Menschen, über Flüchtlinge, als Masse berichtet wird, zumal als eine, die ein Riesenproblem ist."
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20.02.2017

Kritik an Abschiebungen nach Afghanistan nimmt zu

Die Diskussion um die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan geht weiter. Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (SPD), fordert einen generellen Stopp dieser Abschiebungen. Nordrhein-Westfalen kündigte zudem an, sich nicht an der bevorstehenden dritten Sammelabschiebung zu beteiligen.
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20.02.2017

Katholische Publizisten starten Solidaritätsaktion für den Papst

Katholische Publizisten aus dem deutschsprachigen Raum haben am Wochenende einen "Weckruf" veröffentlicht, um ihre Unterstützung für Papst Franziskus zu demonstrieren. Die Initiatoren die sich zum großen Teil selbst durchaus konservativ verorten, kritisieren darin scharf "eine Kampagne konservativer katholischer Publizisten gegen Papst Franziskus". Zugleich distanzieren sie sich von den "Zweifeln" (Dubia) vier prominenter Kardinäle, die das Papstschreiben "Amoris laetitia" als "Bruch des Lehramtes hinsichtlich der Ehepastoral" angreifen würden.
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17.02.2017

Umfrage: Poppiger „Gottesdienst“ im Gebetshaus – Eine gute Sache?

Das Gebetshaus in Augsburg zieht viele junge Christen an, nicht erst seit der „Mehr-Konferenz“ im Januar. Rund um die Uhr feiern sie dort ihren Glauben – mit Andachten, Fürbitten und Lobpreis. Was halten Sie von dieser neuen poppigen Art des „Gottesdiensts“? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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17.02.2017

Frauenverbände gegen Down-Syndrom-Test als Kassenleistung

Katholische Frauenverbände weisen auf Risiken der Pränataldiagnostik und dem damit verbundenen Down-Syndrom-Bluttest hin. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) sieht die Gefahr, dass eine Weiterentwicklung der Untersuchungen zur gesellschaftlichen und individuellen Erwartung führe, ein vermeintlich perfektes Kind zur Welt zu bringen, heißt es in einer Erklärung vom Donnerstag.
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17.02.2017

"Woche der Brüderlichkeit" wird in Paulskirche eröffnet

Foto (KNA): Die Paulskirche in Frankfurt am Main wurde 1789 bis 1833 anstelle der 1786 abgerissenen mittelalterlichen Barfüßerkirche erbaut und diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts. In dem klassizistischen Rundbau des Architekten Johann Friedrich Christian Hess tagten 1848 bis 1849 die Delegierten der Frankfurter Nationalversammlung, der ersten frei gewählten Volksvertretung der deutschen Lande. Die diesjährige bundesweite "Woche der Brüderlichkeit" wird am ersten Sonntag im März in der Paulskirche in Frankfurt am Main zentral eröffnet. Sie steht unter dem Motto "Nun gehe hin und lerne". Das kündigte der Deutsche Koordinierungsrat der bundesweit 85 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit am Donnerstag vor Journalisten in der Mainstadt an. Der Koordinierungsrat veranstaltet die jährliche "Woche der Brüderlichkeit".
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17.02.2017

Kirchen laden zu großem Ökumenischem Fest nach Bochum ein

Zu einem großen Ökumenischen Fest laden die beiden großen Kirchen anlässlich des Reformationsgedenkjahrs im September ein. Unter dem Leitwort "Wie im Himmel, so auf Erden" wollen die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in Bochum ein Zeichen der Verbundenheit setzen und ihre gemeinsame Verantwortung für die Gesellschaft bekunden, teilten die beiden Kirchen am Donnerstag in Bonn und Hannover mit.
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17.02.2017

Gestohlenes Borghorster Stiftskreuz offenbar wieder aufgetaucht

Das vor über drei Jahren gestohlene Borghorster Stiftskreuz ist offenbar wieder aufgetaucht. Wie die "Westfälischen Nachrichten" am Donnerstagabend berichteten, will Münsters Bischof Felix Genn bei einem Pressegespräch an diesem Freitag darüber berichten, wie und wo das auf mehrere Million Euro geschätzte Kunstwerk aus dem Mittelalter wieder aufgetaucht ist.
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16.02.2017

Adveniat: Trump zerstört jahrelange Entwicklungsarbeit

Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat warnt vor einer perfiden und destruktiven Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump gegen den gesamten lateinamerikanischen Subkontinent. "Ich sehe vieles zusammenbrechen, was in der Entwicklungspartnerschaft über Jahre, auch mit unserer Hilfe, aufgebaut worden ist", sagte der scheidende Adveniat-Hauptgeschäftsführer, Bernd Klaschka, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag).
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16.02.2017

Bundestagspräsident würdigt Hospiz- und Palliativ-Verband

Foto (KNA): Bundestagspräsident Norbert Lammert am 25. Februar 2015 in Berlin. Bundestagspräsident Norbert Lammert hat allen in der Hospiz- und Palliativarbeit engagierten Menschen gedankt und die Verbundenheit des gesamten Bundestages mit dem Anliegen betont. "Sie nehmen schwerstkranke, sterbende Menschen in ihrer Einmaligkeit wahr, sie pflegen und begleiten Menschen in dieser schweren Zeit und ermöglichen ihnen einen würdevollen Abschied", sagte Lammert am Mittwochabend in Berlin. Der Bundestagspräsident äußerte sich zur Feier des 25-jährigen Jubiläums des Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV), zu der über 200 Gäste aus Politik, Gesundheitswesen und Verbänden nach Berlin gekommen waren. Der DHPV wurde 1992 als Interessenvertretung der Hospizbewegung und bundesweiter Dachverband gegründet. Heute engagieren sich bundesweit mehr als 100.000 Menschen zumeist ehrenamtlich in Hospizen und Palliativstationen.
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16.02.2017

Papst-Stiftung ehrt zwei Deutsche mit Preis zu Soziallehre

Zwei Deutsche sind unter den Preisträgern eines hochdotierten Vatikan-Preises: Die Päpstliche Stiftung "Centesimus annus - pro Pontifice" ehrt den katholischen Theologen Markus Vogt und den Hörfunkjournalisten Burkhard Schäfers für ihre Arbeiten zur katholischen Soziallehre, wie die Stiftung am Mittwoch im Vatikan mitteilte. Der Preis "Wirtschaft und Gesellschaft" ist mit insgesamt 50.000 Euro die höchstdotierte Auszeichnung in diesem Bereich. Vogt wurde für seine wissenschaftliche Publikation geehrt, Schäfers erhielt einen der zwei Medienpreise. Vorsitzender der Jury ist der Münchner Kardinal Reinhard Marx.
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Heiliger des Tages

Umfragen

Bistum Augsburg

> Ausgabe 9/2017: Ottmaringer Erklärung der Fokolar-Bewegung
> Ausgabe 6/2017: Wort der deutschen Bischöfe – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia
> Ausgabe 3/2017: Botschaft von Papst Franziskus zum 103. Welttag des Migranten und Flüchtlings
> Ausgabe 51/52: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages am 1. Januar 2017
> Ausgabe 49/2016: Ökumene ist Rückkehr zum Auftrag. Eine Zeitansage zur Einheit der Christen von Bischofsvikar Prälat Bertram Meier.
> Ausgabe 47/2016: Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus „Misericordia et misera“ zum Abschluss des außerordentlichen heiligen Jahres der Barmherzigkeit
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsames ökumenisches Gebet in der lutherischen Kathedrale von Lund: Homilie des Heiligen Vaters
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsame Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens; Lund, 31. Oktober 2016
> Ausgabe 41/2016: Interview mit Generalvikar Harald Heinrich über die Pastoralvisitation im Dekanat Benediktbeuern und zur Pastoralen Raumplanung
> Ausgabe 42/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 23. Oktober 2016
> Ausgabe 36/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum 50. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel am 11. September 2016
> Ausgabe 34/2016: Diözesanrichter Alessandro Perego erläutert das interne Vorgehen bei Missbrauchsfällen
> Ausgabe 33/2016: Interview mit Psychotherapeutin Helga Kramer-Niederhauser zum Thema Missbrauch und sexualisierte Gewalt
> Ausgabe 32/2016: Interview mit Brigitte Ketterle-Faber, Missbrauchs-Beauftragte der Diözese Augsburg
> Ausgabe 5/2015: Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016
> Ausgabe 4/2016: Interview mit Dogmatik-Professorin Gerda Riedl über den Jubiläumsablass im Heiligen Jahr
> Ausgabe 53/2016: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages - 1. Januar 2016

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