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20.10.2017

Soll ein vollständiges Nein zur Todesstrafe in den Katechismus aufgenommen werden?

Ein Nein zur Todesstrafe soll in den Katechismus der katholischen Kirche aufgenommen werden, findet Papst Franziskus. Ein längst überfälliger Schritt? Oder gibt es nach wie vor Situatio­nen, in denen eine Verurteilung zum Tode gerechtfertigt ist? Was meinen Sie? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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20.10.2017

EU will wegen der Menschenrechtslage Zahlungen an Türkei kürzen

Wegen der Menschenrechtslage in der Türkei plant die Europäische Union, Finanzhilfen zur Vorbereitung des EU-Beitritts zu kürzen. Der Abbruch der Beitrittsverhandlungen stehe aber nicht zur Debatte, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel am frühen Freitagmorgen beim EU-Gipfel in Brüssel. Dafür gebe es keine Mehrheit.

Auch am Flüchtlingsabkommen mit der Türkei wolle man festhalten sowie an den dafür vorgesehenen Milliardenzahlungen, zu denen man sich verpflichtet habe, so Merkel weiter: "Dieses Versprechen sollten wir auch einhalten. Denn dieses Geld kommt den Flüchtlingen zugute."
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20.10.2017

Radio Vatikan plant neue Apps für Länder mit schwachem Internet

Radio Vatikan will mit neuen Medienangeboten auch Menschen in armen Ländern einen besseren Zugang zu Informationen ermöglichen. Bei der aktuellen Reform der Vatikan-Medien wolle man unter anderem eine neue App in zwei Ausführungen anbieten, erklärte Jesuitenpater Bernd Hagenkord, der Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, dem Medienmagazin "@mediasres" des Deutschlandfunks. Eine Ausführung sei dabei für Breitband, für europäische und nordamerikanische Standards, "und eine eben auch für ganz wenig Datenbandbreite, für Afrika zum Beispiel, wo es nur ein bisschen Internet gibt. Da kann man sich halt nicht die dicken Bilder runterladen, die langen Audios, aber immerhin hat man Zugang."
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20.10.2017

Ausstellung "Religion im Spiel" auf Internationalen Spieltagen

Die weltgrößte Messe für Gesellschaftsspiele "Spiel '17" zeigt eine Ausstellung zum Thema "Religion im Spiel". Vielgestaltige, kuriose und "bisweilen verwunderliche Ergebnisse des Zusammentreffens von Spiel und Religion" präsentiert die Europäische Spielesammler Gilde (ESG) in ihrer diesjährigen Schau, wie der Veranstalter vor den 35. Internationalen Spieltagen in Essen (26. bis 29. Oktober) mitteilte. Anlass für die Ausstellung sei das Reformationsgedenkjahr.
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20.10.2017

Charlotte Knoblochs Retterin wird "Gerechte unter den Völkern"

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.        Foto: KNA Der Staat Israel ehrt die Lebensretterin von Charlotte Knobloch. Die 2002 verstorbene Kreszentia Hummel wird am kommenden Dienstag in München posthum mit dem Ehrentitel "Gerechte unter den Völkern" ausgezeichnet. Hummel versteckte 1942 die damals Zehnjährige auf dem Bauernhof ihrer Eltern in Franken. "Obwohl sie aus einer sehr gläubigen katholischen Familie stammte, gab sie das Mädchen als ihr eigenes uneheliches Kind aus", heißt es in einer am Donnerstag von der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern verbreiteten Mitteilung. Knoblochs Vater Siegfried Neuland hatte das ehemalige Dienstmädchen seiner Familie darum gebeten.
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19.10.2017

Europaabgeordnete Lochbihler kritisiert EU-Migrationspolitik

Die Vizepräsidentin des Menschenrechtsausschusses im Europaparlament, Barbara Lochbihler (Grüne), hat die Migrationspolitik der EU kritisiert. „Die EU versucht, Migration zu unterbinden, statt sie zu regeln, und die Verantwortung für den Flüchtlingsschutz auszulagern“, sagte Lochbihler am Mittwoch in Brüssel.
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19.10.2017

Solwodi will mehr Mittel zur Arbeit mit Menschenhandelsopfern

Die Menschenrechtsorganisation Solwodi fordert von der Politik mehr Finanzmittel zur Betreuung von Menschenhandelsopfern. In der Prostitution seien mehr als 90 Prozent der Opfer aus Afrika, Ost- und Südosteuropa, erklärte die Gründerin und Vorsitzende von Solwodi, die Ordensschwester Lea Ackermann, am Mittwoch in Boppard zum Europäischen Tag gegen Menschenhandel.
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19.10.2017

Kirchen in Sachsen bedauern Rücktritt von Tillich

Den Rücktritt von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) haben die beiden großen Kirchen in Sachsen mit großem Bedauern aufgenommen. Tillich habe in seiner über neunjährigen Amtszeit an der Spitze des Freistaates mit den Kirchen „vertrauensvoll und konstruktiv“ zusammengearbeitet, erklärten die Leiter des Katholischen und des Evangelischen Büros Sachsen, Daniel Frank und Christoph Seele, am Mittwoch in Dresden.
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19.10.2017

Katholikentag 2018 erstmals mit umfassender Kinderbetreuung

Das Bistum Münster will den 101. Katholikentag im nächsten Jahr besonders familienfreundlich gestalten. „Wir laden vor allem Familien nach Münster ein und sagen den Familien zu, dass wir uns ganz besonders um sie - also insbesondere um die Kinder - kümmern werden“, sagte Generalvikar Norbert Köster am Mittwoch. Das Christentreffen unter dem Motto „Suche Frieden“ findet vom 9. bis 13. Mai 2018 statt.
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18.10.2017

Emden ist "Scheidungs-Hauptstadt" - Kempten ist am treuesten

„Scheidungs-Hauptstadt“ Deutschlands ist Emden in Ostfriesland. Wie die „Bild“-Zeitung (Mittwoch) unter Berufung auf Daten der Statistikämter des Bundes und der Länder berichtet, wurden dort im Jahr 2015 zwar 246 neue Ehen geschlossen, aber 204 Paare getrennt. Auf eine neue Ehe kamen also 0,83 Trennungen.
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18.10.2017

Kurienkardinal Turkson: Profit nicht über alles stellen

Foto: KNA Kurienkardinal Peter Turkson hat die Gesellschaft zu einem grundlegenden Wandel aufgerufen. „Wir brauchen einen Übergang vom Ich zum Wir.“ Politik, Banken und andere gesellschaftliche Akteure müssten sich am Gemeinwohl ausrichten, nicht allein am Profit, sagte der Leiter der vatikanischen Behörde für Entwicklungsthemen bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Kirche und Geld - Eigentum verpflichtet“ am Dienstagabend in Köln. Anlass der Veranstaltung waren die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der katholischen Pax-Bank.
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18.10.2017

Weniger Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet

Nach Jahren zunehmender Abholzung im brasilianischen Amazonaswald ist die Rate wieder deutlich zurückgegangen. Wie das Umweltministerium am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, wurden zwischen August 2016 und Juli 2017 rund 6.600 Quadratkilometer Wald abgeholzt. Im Zeitraum 2015/16 waren es rund 7.900 Quadratkilometer - ein Rückgang um etwa 16 Prozent. Allerdings liegt der aktuelle Wert deutlich über dem historischen Tiefstand von 2012 (4.500 Quadratkilometer).
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18.10.2017

Debatte um muslimische Feiertage - De Maiziere meldet sich

Die Debatte um muslimische Feiertage geht weiter. Grünen-Chef Cem Özdemir sagte der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwoch), er sehe in dieser Frage keinen Handlungsbedarf. „Muslime können sich heute schon an Feiertagen freinehmen.“ Ähnlich äußerte sich der stellvertretende CDU-Vorsitzende Volker Bouffier gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).

Auslöser ist ein Auftritt von Bundesinnenminister Thomas de Maziere bei einer Parteiveranstaltung in Wolfenbüttel in der vergangenen Woche. Dort hatte der CDU-Politiker laut eigenen Angaben „einen Gedanken aufgegriffen, in Regionen mit einem sehr hohen Anteil von Muslimen über einen muslimischen Feiertag zu diskutieren“. Daraus einen „Vorstoß“ oder „Vorschlag“ für einen muslimischen Feiertag zu machen nannte de Maiziere in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme „abwegig“.
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17.10.2017

Vatikan ruft Hindus zu Wertschätzung anderer Religionen auf

Der Vatikan hat Hindus zur Achtung kultureller Vielfalt aufgerufen. Pluralismus und Verschiedenheit als Bedrohung für die Einheit zu sehen, führe zu Intoleranz und Gewalt, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Grußwort zum hinduistischen Diwali-Fest. Unterschiedliche soziale, kulturelle und religiöse Praktiken und Bräuche müssten wertgeschätzt werden. Dazu gehöre auch, das "unverlierbare Recht" anderer anzuerkennen, den eigenen freigewählten Glauben zu bekennen und zu praktizieren.
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17.10.2017

Vorsitzende der "Christen in der AfD" tritt aus der Partei aus

Anette Schultner (44), Bundesvorsitzende der "Christen in der AfD", verlässt offenbar die Partei. Wie die "Welt" (Onlineausgabe Montag) berichtet, kündigt sie in einem Schreiben an die Bundesgeschäftsstelle der AfD ihre Parteimitgliedschaft zum 16. Oktober.
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17.10.2017

Trierer Bischof will Rettungsversuch für Kloster Himmerod starten

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann will einen Rettungsversuch für das vor der Auflösung stehende Eifelkloster Himmerod starten. Er werde die Zukunft der Abtei zur Chefsache machen und sich persönlich dafür einsetzen, dass möglicherweise eine andere Ordensgemeinschaft in das fast 900 Jahre alte Kloster einziehen könne, sagte Ackermann dem "Trierischen Volksfreund" (Dienstag). Angesichts der zurückgehenden Zahl an Ordensgemeinschaften werde das aber nicht einfach.
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17.10.2017

Antrag für Martinstraditionen als immaterielles Erbe abgeschickt

Ein Reiter im roten Mantel auf einem Pferd stellt Sankt Martin als römischen Soldaten beim Sankt Martinszug im LVR-Freilichtmuseum Kommern dar. Kinder mit Laternen begleiten den Heiligen Martin.            Foto: KNA Nach fast sechsmonatiger Vorbereitung ist die Bewerbung zur Anerkennung der rheinischen Martinstradition als immaterielles Kulturerbe beim nordrhein-westfälischen Ministerium für Kultur und Wissenschaft eingereicht worden. Das teilten die Initiatoren im niederrheinischen Brüggen mit. Zuvor hatten sie Mitte September bei einem großen Koordinations- und Infotreffen mehr als 200 Personen von Martinsvereinen und -komitees zwischen Rhein und Maas in Brüggen-Bracht versammelt. Bis zu einer möglichen Anerkennung als immaterielles Kulturerbe wird es nun bis weit in die zweite Jahreshälfte 2018 dauern.
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16.10.2017

Papst trifft Kicker mit und ohne geistige Behinderung

Papst Franziskus trifft Teilnehmer eines Fußballturniers für Menschen mit und ohne geistige Behinderung, die "Special Olympics", im Vatikan am 13. Oktober 2017. Ein Kind überreicht ihm rote Turnschuhe.            Foto: KNA Papst Franziskus hat am Freitag Teilnehmer eines Fußballturniers für Menschen mit und ohne geistige Behinderung empfangen. Der Sport habe „immer große Geschichten zu erzählen“ über Menschen, die durch ihn eine Marginalisierung hinter sich gelassen hätten, so der Papst. Sie zeigten, wie die Entschlossenheit einzelner unzählige andere ermutigen könne. Zu der Audienz kamen rund 350 Kicker der „Special Olympics“, die von Freitag bis Sonntag in Rom einen Wettkampf austragen.
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16.10.2017

Suu Kyi sagt Rückkehr der Rohingya zu - Armeechef dagegen

Myanmars Staatsrätin Aung San Suu Kyi hat die Rückführung und Wiedereingliederung der mehr als 500.000 nach Bangladesch geflüchteten Rohingya zur „Priorität“ erklärt. Ihre Regierung reagiere damit auf die internationale Kritik an der Militäroffensive im Teilstaat Rakhine, sagte sie am Freitag. Gleichzeitig wiederholte die Staatsrätin jedoch ihren Vorwurf an die internationale Gemeinschaft, den Konflikt zwischen dem Staat und den muslimischen Rohingya nicht richtig zu verstehen. Die Politikerin kündigte die Bildung eines Komitees für „humanitäre Hilfe, Rückführung und Entwicklung in Rakhine“ an.
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16.10.2017

Erzbischof Schick: Verschwendung von Lebensmitteln stoppen

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat zum Welternährungstag (16. Oktober) dazu aufgerufen, nicht mehr so viele Lebensmittel wegzuwerfen. 18 Millionen Tonnen landeten jährlich in Deutschland im Müll, erklärte Schick am Freitag in Bamberg. Das seien 313 Kilogramm pro Sekunde. Zugleich verhungerten weltweit jede Woche so viele Menschen wie eine Großstadt Einwohner habe. Dabei würden auf der Erde derzeit genug Lebensmittel für alle produziert. Bis zu zwölf Milliarden Menschen könnten von ihnen leben. „Dies macht die Dimension der ungeheuren Verschwendung deutlich“, so der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz.
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16.10.2017

Vatikan-Prozess: Ein Jahr auf Bewährung für Ex-Klinikchef

In einem Veruntreuungsprozess im Vatikan ist der Hauptangeklagte Giuseppe Profiti am Samstag zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht wertete das Vergehen des früheren Direktors der päpstlichen Kinderklinik Bambino Gesu nicht als Veruntreuung, sondern als Amtsmissbrauch und blieb daher mit dem Strafmaß deutlich unter den von der Staatsanwaltschaft geforderten drei Jahren Freiheitsentzug.
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13.10.2017

Umfrage zum Katalonien-Konflikt: Wie soll man mit Unabhängigkeitsforderungen umgehen?

Hart durchgreifen will die spanische Zentralregierung gegen die katalanische Unabhängigkeitsbewegung. Was meinen Sie: Sollte die Region, die sich durch eine eigene Sprache auszeichnet, unabhängig werden dürfen? Oder würde das nur Separatisten in anderen Teilen Europas ermutigen? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!

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13.10.2017

Ostkircheninstitut in Rom begeht Jubiläum

Papst Franziskus besuchte das Orientalische Institut zum 100. Jubiläum. Foto: KNA Mit einer Messe hat Papst Franziskus am Donnerstag das 100-jährige Bestehen des päpstlichen Ostkircheninstituts in Rom gefeiert. Dabei erinnerte er an die Leiden und die Auswanderung orientalischer Christen. Wie in der Gründungszeit des Instituts herrsche auch jetzt ein Weltkrieg, wenngleich er nur "in Stücken" stattfinde, sagte der Papst bei dem Gottesdienst in der Basilika Santa Maria Maggiore. Unzählige Christen im Nahen Osten litten unter einer dramatischen Verfolgung und einer "immer beunruhigenderen" Diaspora-Situation.
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13.10.2017

Studie sieht keine wachsende Kluft zwischen Stadt und Land

Anders als in den Wochen nach der Bundestagswahl vielfach behauptet, wird die Kluft zwischen Stadt und Land in Deutschland nach Ansicht von Experten nicht größer. Das ist das zentrale Ergebnis einer noch unveröffentlichten Studie des Thünen-Instituts für ländliche in Braunschweig, über die die "F.A.Z. Woche" berichtet. Die Lebensbedingungen haben sich demnach sogar in mehreren wichtigen Bereichen angenähert: bei den verfügbaren Einkommen, der Ganztagsbetreuungsquote und der Arztdichte holten die ländlichen Regionen seit der Jahrtausendwende auf.
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13.10.2017

Ex-Generalsekretär der Caritas verteidigt Sozialstaat

Der langjährige Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Georg Cremer, warnt vor einer überzogenen Kritik am Sozialstaat. Das spiele nur der AfD und anderen Populisten in die Karten, schreibt Cremer in einem Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung". Tatsächlich, so Cremer, sei der Sozialstaat an vielen Stellen ausgebaut worden, "wie die wachsende Zahl der Mitarbeitenden der Wohlfahrtsverbände zeigt, die in Altenpflege, Kitas und anderen Hilfefeldern tätig sind. Deren Gehälter fallen nicht vom Himmel, sondern werden überwiegend aus den Kassen des Sozialstaats finanziert."
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13.10.2017

Berliner Erzbischof Koch wirbt für Stärkung der Theologie

Für eine Stärkung der Theologie "im deutschen Nordosten" hat der Berliner Erzbischof Heiner Koch geworben. "Vielleicht noch dringender als andernorts" werde in Berlin eine Theologie benötigt, die nicht nur aus den klassischen "theologischen Erkenntnisorten wie Schrift, Tradition, kirchlicher Lehre" schöpfe, sondern auch die "Zeichen der Zeit" als qualifizierte Orte der Theologie wahrnehme, sagte Koch am Donnerstag in Wittenberg.
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12.10.2017

Vatikan fordert "Recht auf Sehen"

Foto: KNA Zum Welttag des Sehens an diesem Donnerstag fordert die katholische Kirche ein "'Recht auf Sehen' als universales Recht". Es müsse "an eine präzise und konkrete ethische Verpflichtung gebunden werden: die Voraussetzungen zu seiner Umsetzung zu schaffen", so der Leiter der vatikanischen Behörde für Entwicklungsthemen, Kardinal Peter Turkson.
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12.10.2017

Papst will Todesstrafe offiziell verurteilen

Papst Franziskus hat sich für eine offizielle Verurteilung der Todesstrafe in der katholischen Lehre ausgesprochen. Die Kirche müsse Positionen aufgeben, die einem neuen Verständnis des christlichen Glaubens widersprächen. Dies müsse auch im Katechismus konsequenter Ausdruck finden, sagte er laut Redeskript vor Kurienvertretern in Rom. Die Todesstrafe stehe im Widerspruch zum Evangelium; in den Augen Gottes sei jedes Leben heilig. Zugleich bedauerte der Papst, auch der Kirchenstaat habe früher aus Sorge "um Macht und Reichtümer" Menschen hingerichtet.
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12.10.2017

Jesidin fordert mehr Hilfe für ihre Minderheit

Die Jesidin und Buchautorin Farida Khalaf fordert mehr Unterstützung für die religiöse Minderheit. "Hilfe ist das Erste, das ich mir für Jesiden wünsche, damit die vom 'Islamischen Staat' Entführten zurückkehren können", sagte Khalaf am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse. Auch müssten die im Irak lebenden Jesiden in ihre Dörfer zurückkehren können.
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12.10.2017

Nuntius in Mexiko beklagt extrem hohe Mordrate

Der Apostolische Nuntius in Mexiko schlägt angesichts der extrem hohen Zahl gewaltsamer Todesfälle in dem mittelamerikanischen Land Alarm. "Unter den Ländern, in denen es keinen erklärten Krieg gibt, ist Mexiko das Land, in dem weltweit die meisten Menschen ermordet werden", sagte Erzbischof Franco Coppola am Mittwoch laut dem vatikanischen Pressedienst Fides bei einer Pressekonferenz. Hauptursache dieser Situation sei die "Abwesenheit des Staates".
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11.10.2017

Schönborn: Katechismus teilweise noch nicht richtig "angekommen"

Foto (KNA): Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien. Der vor 25 Jahren veröffentlichte katholische Weltkatechismus ist nach Einschätzung des österreichischen Kardinals Christoph Schönborn im deutschsprachigen Raum nicht richtig angenommen worden. Hier sei der Katechismus "noch nicht wirklich in der Tiefe angekommen", sagte der Wiener Erzbischof am Dienstag im gemeinsamen Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress und dem Portal katholisch.de. Der Grund dafür "gehört für mich zu den Geheimnissen, die ich nicht erklären kann, die ich aber bedauere", sagte Schönborn. Er hatte als Redaktionssekretär wesentlich an dem Werk mitgewirkt, das die Inhalte des katholischen Glaubens zusammenfasst.
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11.10.2017

Breite Kritik an Unionsplänen zum Familiennachzug

Die katholische Kirche in Deutschland erneuert die Forderung nach Familiennachzug für Flüchtlinge. Dies betonte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Dienstag vor der Bundespressekonferenz in Berlin. "Wer auf Dauer hier ist, muss seine Kinder oder Ehegatten nachholen können, das ist ethisch geboten." Nur in äußerster Not könne man Familien zur Trennung zwingen. Familiennachzug zu ermöglichen, sei auch eine Frage der Klugheit, weil er der Integration diene.
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11.10.2017

Assyrer warnen vor Unterdrückung durch Kurden im Irak

Der Dachverband der Assyrer, die "Assyrische Konföderation in Europa" (ACE), hat vor einer Unterdrückung der christlichen Minderheit durch die autonome kurdische Regionalregierung (KRG) im Nordirak gewarnt. Unter der KRG komme es zu Menschenrechtsverletzungen, rassisch und religiös motivierten Übergriffen sowie zu Versuchen, "assyrische Bestrebungen zur Selbstbestimmung zu brechen", heißt es in einem 115-seitigen Bericht mit dem Titel "Assyrer auslöschen", den der Zentralverband der Assyrischen Vereinigung in Deutschland und Europäischen Sektionen (ZAVD) in Gütersloh am Dienstag vorstellte
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11.10.2017

Denkmalpfleger: Klöster "Identifikationsorte der Zivilisation"

Bayerns oberster Denkmalpfleger Mathias Pfeil sorgt sich um die Zukunft der Klöster. Von rund 1000 Anlagen im Freistaat würden nur noch 157 im ursprünglichen Sinne genutzt, sagte der Generalkonservator der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Dienstag in München. "Leider Gottes geht die Dynamik weiter nach unten." Viele Orden seien kurz davor, ihren Betrieb einzustellen. Das werfe die Frage auf, was aus den aufgegebenen Gebäuden werden solle.
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10.10.2017

Bundespräsident Steinmeier beim Papst - Hauptthema Flüchtlinge

 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach mit Papst Franziskus hauptsächlich über die Situation von Flüchtlingen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist am Montag von Papst Franziskus im Vatikan empfangen worden. Thema des knapp einstündigen Gesprächs war die Migrations- und Flüchtlingsfrage gewesen, wie Steinmeier im Anschluss mitteilte. Weiter sei es um die Lage nach der Bundestagswahl, die Rolle Deutschlands in Europa sowie um Umweltschutz und Ökumene gegangen. Der Vatikan sprach anschließend in einer Mitteilung von "herzlichen Gesprächen".
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10.10.2017

Tschechiens Bischöfe: Bürger sollen anständige Politiker wählen

Die katholischen Bischöfe in Tschechien rufen zur Teilnahme an den bevorstehenden Parlamentswahlen (20. und 21 Oktober) auf. In einer aktuellen Stellungnahme forderten sie die Bürger des Landes auf, eine Politik des Anstands zu unterstützen. "Enttäuschungen der Vergangenheit, als wir ein Auseinanderklaffen von Versprechungen und dann folgender Wirklichkeit erlebt haben", könnten ein Gefühl hervorrufen, dass die Stimmabgabe vergeblich sei, hieß es in dem Schreiben der Tschechischen Bischofskonferenz. Ein Fernbleiben von Wahlen sei aber dennoch "keine richtige christliche Haltung".
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10.10.2017

Union bekräftigt Flüchtlings-Kompromiss - Hilfswerke skeptisch

CDU und CSU haben sich vor Beginn der Sondierungsgespräche mit Grünen und FDP auf ein "Regelwerk" zur Zuwanderung und einen Richtwert von höchstens 200.000 Migranten im Jahr geeinigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte am Montag in Berlin, dass es ein echter Kompromiss sei. Beide Parteien hätten sich aufeinander zubewegt und seien mit dem Ergebnis zufrieden.
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10.10.2017

Studie: 130 Millionen Mädchen gehen weltweit nicht zur Schule

Weltweit gehen 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule. Das geht aus dem Bericht "Wo es für Mädchen am schwersten ist, in die Schule zu gehen" der entwicklungspolitischen Organisation One hervor, der am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde. Neun von zehn der betroffenen Ländern liegen demnach in Afrika. Die Erhebung wurde anlässlich des Weltmädchentages am Mittwoch vorgestellt.
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09.10.2017

Kardinal Marx: Religion bleibt "Megathema des 21. Jahrhunderts"

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, ruft alle Christen zu einem neuen Nachdenken über ihren Glauben auf. Religion bleibe "ein Megathema des 21. Jahrhunderts", sagte er am Wochenende in München. Es brauche "eine wirklich neue Überlegung, wer wir sind in dem Konzert der Religionen und Weltanschauungen". Christus nachzufolgen, heiße, "dort zu sein, wo Jesus ist – bei den Menschen, vor allem auch bei denen, die leiden, in Not sind, verzweifelt sind", fügte der Münchner Erzbischof hinzu.
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09.10.2017

Vatikan lobt Nobelpreis: "Zeit, nukleare Rüstung zu stoppen"

Der Vatikan hat die Vergabe des Friedensnobelpreises an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) gewürdigt. "Es ist Zeit, nukleare Rüstung zu stoppen und die Waffen zu zerstören", erklärte der Sekretär der für Friedensfragen zuständigen vatikanischen Behörde für ganzheitliche Entwicklung, Bruno Duffe, am Freitag auf Anfrage in Rom.
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09.10.2017

Bischof ruft zu mehr Besonnenheit in der Katalonien-Debatte auf

Der katholische Militärerzbischof von Spanien, Juan del Rio Martin, ruft zu mehr Besonnenheit in der Katalonien-Debatte auf. Ohne die nach Unabhängigkeit von Spanien strebende Regionalregierung von Carles Puigdemont direkt anzusprechen, sagte er am Sonntag laut einem Bericht auf der Homepage der Zeitung "El Independiente", es gebe immer einen Weg zurück zur Legalität und zu dem in der spanischen Verfassung festgesteckten Rahmen.
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09.10.2017

Bischof Ackermann: Umgang mit Missbrauch bleibt weiter Thema

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Missbrauch bleibt nach den Worten des Trierer Bischofs Stephan Ackermann eine ständige Herausforderung. In der Kirche gehe es darum, "die Achtsamkeit präsent zu halten", sagte der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz am Wochenende im Interview von Radio Vatikan. "Es muss immer wieder neu informiert werden und das ist eine dicke Herausforderung: die Präventionsarbeit auf Dauer zu stellen."
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06.10.2017

Kindersterblichkeit und Suizide nehmen unter Indigenen zu

Brasiliens indigene Völker leiden zunehmend unter Gewalt und prekären Lebensbedingungen. Das berichtet der Indianermissionsrat der brasilianischen Bischofskonferenz (Cimi) in seiner am Donnerstag (Ortszeit) in der Hauptstadt Brasilia vorgestellten Jahresbilanz 2016. So sei etwa eine mangelhafte medizinische Versorgung für die steigende Kindersterblichkeit (735 Fälle) verantwortlich, während die ungeklärten Ansprüche auf traditionelles Siedlungsland zu steigenden Selbstmordraten (106 Fälle) geführt hätten.
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06.10.2017

Anhörung im Missbrauchsverfahren gegen Kardinal Pell zugelassen

Der australische Kardinal George Pell bei einer Pressekonferenz im Vatikan am 29. Juni 2017. Pell äußert sich zu Missbrauchsvorwürfen, nachdem ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet wurde.                 Foto: KNA Im Missbrauchsverfahren gegen den australischen Kardinal George Pell muss sich der prominente Papstberater im März 2018 einer umfassenden inhaltlichen Anhörung stellen. Das Amtsgericht in Melbourne befand am Freitag in seiner nur 20 Minuten dauernden zweiten Sitzung, das von der Staatsanwaltschaft vorgelegte Beweismaterial rechtfertige die Eröffnung einer Anhörung. Am Ende der vierwöchigen Anhörung werde das Gericht aufgrund der Aussagen von rund 50 Zeugen und einem „voluminösen“ Beweismaterial über die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen Pell entscheiden. Pells Anwalt Robert Richter kündigte an, die Verteidigung werde beweisen, dass einige der Dinge, die seinem Mandanten vorgeworfen werden, niemals stattgefunden hätten.
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06.10.2017

UN verurteilen Hexerei und moderne Hexenverfolgung

Die Vereinten Nationen wollen der Hexerei und modernen Arten von Hexenverfolgung weltweit den Garaus machen. Es gehe darum, Menschenrechtsverletzungen einzudämmen oder zu verhindern, die durch schädliche Praktiken im Zusammenhang mit Hexerei bewirkt würden, teilte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte am Donnerstag mit.
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06.10.2017

Platz in Rom nach Bombenalarm gesperrt - Koffer enthielt Kleider

Die Piazza Barberini im Herzen Roms ist am Donnerstagabend wegen eines Bombenalarms kurzzeitig gesperrt worden. Wie römische Medien berichteten, hatten Passanten einen herrenlosen Koffer entdeckt und eine vorbeifahrende Streife der Carabinieri alarmiert.
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05.10.2017

Umfrage: Der Vatikan startet Kampagane gegen Fake News – ein berechtigtes Anliegen?

Der Papst macht mit einem Kampagnentag auf die Bedrohung durch Fake News und ihre negativen Auswirkungen aufmerksam. Hat Franziskus mit diesem Anliegen Recht oder gibt es weitaus dringendere Probleme? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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05.10.2017

Kirche sucht Vermittlung in Katalonien-Krise

Im Konflikt um eine Selbstständigkeit Kataloniens soll offenbar die katholische Kirche vermitteln. Der Vizepräsident der Autonomen Gemeinschaft Katalonien, Oriol Junqueras, traf laut spanischen Medienberichten am Mittwoch mit Barcelonas Kardinal Juan Jose Omella und nachfolgend mit dem Madrider Kardinal Carlos Osoro zusammen.
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05.10.2017

Studie: Zehn Prozent des Schulunterrichts fallen aus

Zehn Prozent des Schulunterrichts in Deutschland fällt aus.     Foto: KNA An deutschen Schulen fällt laut einer Studie etwa doppelt so viel Unterricht aus, wie von Behörden angegeben. Das geht aus einer repräsentativen Studie der „Zeit“ (Donnerstag) in Kooperation mit einem Marktforschungsteam der Firma Statista hervor.
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05.10.2017

39,7 Millionen Follower - Trump überholt Papst auf Twitter

US-Präsident Donald Trump ist derzeit die Führungsperson mit den meisten Followern beim Kurznachrichtendienst Twitter. Laut einer aktuellen „Twiplomacy“-Rangliste liegt Trump mit 39,7 Millionen Followern vor Papst Franziskus, dessen Botschaften 39,5 Millionen Nutzer verfolgen.
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05.10.2017

Pest grassiert in Madagaskar

Der jüngste Ausbruch der Pest in Madagaskar fordert ungewöhnlich viele Todesopfer. Im Vergleich zu vergangenen Ausbrüchen sei sehr schnell viele Menschen an der Krankheit gestorben, sagte August Stich vom Missionsärztlichen Institut in Würzburg am Donnerstag.
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04.10.2017

Entsetzen über Las-Vegas-Morde

Papst Franziskus und die Bischöfe der USA haben entsetzt auf den Massenmord bei einem Konzert in der US-Metropole Las Vegas reagiert. In einem Telegramm an den Bischof von Las Vegas, Joseph Anthony Pepe, sprach der Vatikan am Montag von einer „sinnlosen Tragödie“. Franziskus sei „tieftraurig“ über das Geschehen. Den Verletzten und den Getöteten sichere Franziskus sein Gebet zu, heißt es in dem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin gesendeten Schreiben.
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04.10.2017

Neues Abtreibungsgesetz in den USA nimmt erste Hürde

Ein neues Abtreibungsgesetz hat in den USA die erste parlamentarische Hürde genommen. Laut einem Bericht der „Washington Post“ stimmten am Dienstag (Ortszeit) im Repräsentantenhaus 237 Abgeordnete für ein Abtreibungsverbot nach der 20. Schwangerschaftswoche, 189 votierten dagegen.
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04.10.2017

Vatikan will zu mehr Kinderschutz im Internet mobilisieren

Kardinal Pietro Parolin am 28. September 2017 in Rom.     Foto: KNA Der Vatikan hat den Schutz vor Kindern gegen Gewalt und Missbrauch im Internet als wichtig für die gesamte kommende Generation bezeichnet. Die Minderjährigen von heute seien die ganze Menschheit von morgen, betonte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zur Eröffnung eines Kongresses über „Kindeswürde in der digitalen Welt“, der von Dienstag bis Freitag in Rom tagt.
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04.10.2017

Hochschuldekan kritisiert Numerus clausus für Medizinstudium

Der Dekan der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB), Edmund Neugebauer, hat sich kritisch über das Zulassungsverfahren für das Medizinstudium geäußert.
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02.10.2017

Heftige Kritik an ARD-Doku zur Sterbehilfe

Heftige Kritik an einer ARD-Dokumentation über Suizidbeihilfe haben der Vorstandsvorsitzende der Deutschen PalliativStiftung, Thomas Sitte, und der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Brand geäußert. Der SWR-Film "Frau S. will sterben", der am Montag im Rahmen des Themenabends "Selbstbestimmtes Sterben" im Ersten zu sehen ist, informiere falsch. Es handele sich um Stimmungsmache für organisierte Sterbehilfe.
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02.10.2017

Papst besucht norditalienische Bistümer

Papst Franziskus isst mit Armen, Senioren, Arbeitslosen, Behinderten und Flüchtlingen zu Mittag in der Basilika San Petronio in Bologna am 1. Oktober 2017.     Foto: KNA Papst Franziskus hat am Sonntag die norditalienischen Bistümer Cesena und Bologna besucht. Auf dem Programm standen Begegnungen mit Migranten, Arbeitslosen und Vertretern von Genossenschaften, mit Studenten und Professoren sowie mit Klerikern und Ordensleuten. Zu Beginn des Besuchs in Bologna traf er mit rund 1.000 hauptsächlich afrikanischen Migranten in einem Aufnahmezentrum zusammen. Dabei lud er dazu ein, die Menschen mit ihren individuellen Schicksalen wahrzunehmen. Auch müssten sich mehr Länder an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligen. Erneut sprach sich der Papst auch für humanitäre Korridore aus.
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02.10.2017

Kardinal Müller: Papst sollte auf konservative Kritiker zugehen

Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat sich für eine Antwort des Papstes an seine konservativen Kritiker ausgesprochen. Papst Franziskus verdiene als Nachfolger des heiligen Petrus vollen Respekt, aber "ehrbare Kritiker" verdienten auch eine überzeugende Antwort, so Müller im Interview der US-Zeitung "National Catholic Register".
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02.10.2017

"Kirche in Not" ruft zu Kinder-Rosenkranz-Aktion auf

Das katholische Hilfswerk "Kirche in Not" hat zur Teilnahme an der Aktion "Eine Million Kinder beten den Rosenkranz" aufgerufen. In aller Welt werden sich am 18. Oktober um 9.00 Uhr Ortszeit Mädchen und Jungen jeden Alters versammeln, um für Einheit und Frieden in der Welt zu beten. In vielen Regionen werde hierfür der Unterricht für eine halbe Stunde unterbrochen.
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29.09.2017

Gutes Abschneiden der AfD in Ostdeutschland: Ist die deutsche Einheit gefährdet?

Die AfD hat bei der Bundestagswahl nirgendwo so viele Stimmen erhalten wie in Ostdeutschland. Ist die deutsche Einheit nach 27 Jahren gefährdet? Oder ist das Wahlergebnis nur ein alltäglicher Ausdruck der Unzufriedenheit? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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29.09.2017

Voderholzer: Wir sind nicht Zeitgeist und Medien verantwortlich

Eine Rückbesinnung der katholischen Bischöfe auf ihren persönlichen Verkündigungsauftrag hat der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer gefordert. Die Verkünder des christlichen Glaubens seien nicht dem Zeitgeist und den Medien verantwortlich, sondern Gott, betonte er in einer Predigt zum Abschluss der diesjährigen Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am Donnerstagabend in Fulda.
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29.09.2017

Geraubte Kirchenkunst aus Österreich in Italien sichergestellt

Aus österreichischen Kirchen geraubte Bilder sind in Italien wieder aufgetaucht. Polizisten einer Spezialeinheit stellten zwölf Gemälde auf Goldgrund aus dem 15. Jahrhundert sicher, die 1987 in Bad St. Leonhard in Kärnten und im oberösterreichischen Hallstatt entwendet worden waren, wie die Botschaft Österreichs beim Heiligen Stuhl am Donnerstag in Rom mittelte.
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29.09.2017

Unicef: Viele Schulen in Nigeria wegen Terrorgefahr geschlossen

Jede zweite Schule bleibt auch zu Beginn des neuen Schuljahres im nordnigerianischen Bundesstaat Borno geschlossen. Das teilte das Kinderhilfswerk Unicef am Freitag mit. Ein Grund dafür sei die anhaltende Gefahr durch die Terrormiliz Boko Haram. Darüber hinaus mangele es an Lehrkräften und Schulgebäuden.
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29.09.2017

Ackermann leitet Liturgiekommission der Bischofskonferenz

Stephan Ackermann (54), katholischer Bischof von Trier, ist neuer Vorsitzender der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz. Er löst in diesem Amt den Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann ab, der nach seiner Emeritierung vor eineinhalb Wochen auch aus seinen Ämtern in der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) ausscheidet. Das teilte die Bischofskonferenz am Donnerstag in Fulda mit.
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28.09.2017

Theologe Schockenhoff: Sterbewünschen nicht zu schnell nachgeben

Der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff hat einen differenzierten Umgang mit Sterbewünschen von Patienten gefordert. „Wenn Menschen sagen, dass sie sterben möchten, bedeutet das nicht immer, dass der Lebenswunsch vollständig erloschen ist“, sagte Schockenhoff am Mittwochabend in Leipzig.
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28.09.2017

Overbeck: Kirche hält an Position in Flüchtlingsdebatte fest

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat sich gegen eine Änderung der kirchlichen Position in der Flüchtlingsdebatte ausgesprochen. Die Richtigkeit moralischer Grundsatzentscheidungen orientiere sich nicht an Wahlergebnissen, betonte er am Mittwoch mit Blick auf den jüngsten bundesweiten Stimmenzuwachs der AfD.
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28.09.2017

Russisch-orthodoxe Kirche: Kein Papstbesuch in naher Zukunft

Papst Franziskus empfängt den russisch-orthodoxen Metropolit von Wolokolamsk und Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Hilarion Alfejew (l.), in einer Privataudienz im Vatikan am 26. September 2017.        Foto: KNA Nach Angaben des Außenamtschefs der russisch-orthodoxen Kirche, Metropolit Hilarion, ist ein baldiger Russland-Besuch von Papst Franziskus nicht zu erwarten. In naher Zukunft stehe weder ein Besuch des Papstes in Moskau noch ein Besuch des russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. im Vatikan an, sagte Hilarion laut Radio Vatikan (Mittwoch).
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28.09.2017

NRW-Innenminister: Beurkundung der „Ehe für alle“ macht Probleme

Die nordrhein-westfälischen Standesämter haben technische Schwierigkeiten, die neu eingeführte „Ehe für alle“ zu beurkunden. Aufgrund von Software-Problemen müsse gegenwärtig ein Partner mit falschem Geschlecht registriert werden, erklärte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch auf eine Anfrage der Grünen.
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27.09.2017

Bischof Bode "völlig überrascht" über seine Wahl

Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück, spricht mit der Presse nach seiner Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) am 26. September 2017 in Fulda.     Foto: KNA Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode (66) ist „völlig überrascht“ über seine Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Er zeigte sich am Dienstag vor Journalisten in Fulda erfreut, dass so viel Vertrauen in ihn gesetzt worden sei.
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27.09.2017

Misereor sieht Irak nach Kurden-Referendum vor Zerreißprobe

Das katholische Hilfswerk Misereor sieht den Irak nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden vor einer Zerreißprobe. „Die Sorge um eine wachsende Instabilität im Vielvölker- und Vielreligionen-Staat Irak ist dadurch nicht geringer geworden“, sagte Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Aachen.
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27.09.2017

Philippinische Bischöfe lassen Glocken läuten gegen das Morden

Auf den Philippinen läuten bis 1. November jeden Abend die katholischen Kirchenglocken zum Protest gegen das Morden im sogenannten „Anti-Drogenkrieg“. Die Aktion habe bereits am vergangenen Sonntag begonnen, berichteten katholische Menschenrechtsaktivisten von den Philippinen am Dienstag in München.
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27.09.2017

Bonner Dogmatiker Menke erhält Ratzinger-Preis

Der katholische Bonner Theologe Karl-Heinz Menke und der in Straßburg lehrende evangelische Theologe Theodor Dieter erhalten den diesjährigen Joseph-Ratzinger-Preis. Ein dritter Preis geht an den estnischen Komponisten Arvo Pärt, gab die „Vatikanische Stiftung Joseph Ratzinger - Benedikt XVI.“ am Dienstag in Rom bekannt.
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26.09.2017

Bevölkerungsforscher: Wohnraumgröße beeinflusst Kinderzahl

Der verfügbare Wohnraum beeinflusst nach einer neuen Studie die Kinderzahl. "Die Verfügbarkeit von ausreichend großem und bezahlbarem Wohnraum ist von besonderer Bedeutung, vor allem bei der Entscheidung für ein drittes Kind", erklärte der Studienautor und Politikwissenschaftler Martin Bujard vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung am Montag in Wiesbaden. "Dabei spielt auch das Wohnumfeld mit einer kinderfreundlichen Umgebung eine wichtige Rolle."
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26.09.2017

Papst würdigt Dienste der Schweizergarde

Foto (KNA): Papst Franziskus winkt bei seiner wöchentlichen Generalaudienz im Vatikan am 16. September 2015. Papst Franziskus hat der Schweizergarde für ihren Dienst gedankt. Die diskrete, professionelle und selbstlose Präsenz der Gardisten trage zu einem "guten Ablauf der Tätigkeiten im Vatikan" bei, sagte er bei einem Treffen mit finanziellen Förderern der Truppe am Montag im Vatikan.
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26.09.2017

Union und SPD verlieren auch bei christlichen Wählern

Die traditionelle Bindung von Katholiken und Protestanten an die Volksparteien Union und SPD nimmt offenbar weiter ab. Während bei den vergangenen Bundestagswahlen 2013 noch mehr als jeder zweite Katholik die Union wählte, waren es diesmal 44 Prozent, wie die Forschungsgruppe Wahlen am Montag in Berlin mitteilte.
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26.09.2017

Vatikan gibt Euromünze zum Fatima-Jubiläum aus

Der Vatikan gibt zum diesjährigen Fatima-Jubiläum eine neue Euromünze heraus. Laut Mitteilung des vatikanischen Münzamtes ist die Zwei-Euro-Münze ab 5. Oktober erhältlich.
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25.09.2017

Religionsvertreter: Große Herausforderungen nach Bundestagswahl

Angesichts des Wahlergebnisses für die AfD bei der Bundestagswahl sehen Religionsvertreter große Herausforderungen und äußern sich teils entsetzt. "Leider sind unsere Befürchtungen wahr geworden: Eine Partei, die rechtsextremes Gedankengut in ihren Reihen duldet und gegen Minderheiten in unserem Land hetzt, ist jetzt nicht nur in fast allen Länderparlamenten, sondern auch im Bundestag vertreten", erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, am Sonntagabend in Berlin. Der Zentralrat sieht den Bundestag vor der größten demokratischen Herausforderung seit 1949.
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25.09.2017

Ex-Pfarrer von Zorneding: Rassismus ist immer gottesfeindlich

Der frühere Pfarrer von Zorneding, Olivier Ndjimbi-Tshiende, sieht Rassismus als eine Anfrage "an uns und die Kirche". Denn diese predige die Liebe als das höchste Gebot Jesu Christi, damit sei Rassismus als eine Tat gegen die Liebe "immer gottesfeindlich", sagte der aus dem Kongo stammende Priester der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Am Montag erscheint sein Buch "Und wenn Gott schwarz wäre - Mein Glaube ist bunt".
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25.09.2017

Bischöfe treffen sich in Fulda

Terrorismus, Islam, Umweltschutz und Jugendsynode heißen die wichtigsten Themen der Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Sie findet von Montag bis Donnerstag wie in jedem Herbst in Fulda statt.
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25.09.2017

Woelki: Ökumene ist mehr als Burgfrieden

Kardinal Woelki Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ruft die christlichen Konfessionen zu einem stärkeren gemeinsamen Glaubenszeugnis auf. Zwischen den Kirchen dürfe es "nicht bloß um einen Burgfrieden" gehen, sagte der Erzbischof am Sonntag bei einem Gottesdienst im Kölner Dom. Ökumenisches Ziel müsse mehr sein als "gegenseitiges Einvernehmen"; notwendig sei ein "Einverständnis". Bei der Messfeier wurde auch die neue Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. (1920-2005) der Öffentlichkeit vorgestellt.
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22.09.2017

Umfrage: Der Wahlkampf geht zu Ende – hat er Ihr Votum beeinflusst?

Eine Hilfe zur Entscheidung oder Getöse ohne Inhalt? Mit der Wahl endet ein wochenlanger Kampf um jede Stimme. Hatte er Einfluss auf Ihr Votum oder stand die Entscheidung längst fest, bevor die ersten Plakate klebten? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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22.09.2017

Hilfswerk: Irakische Christen kehren in Ninive-Ebene zurück

Foto (KNA): Blick vom Dach der christlichen Kirche Al-Tahira Al-Kubra auf Karakosch (auch Qaraqosh oder Bakhdida genannt), südöstlich von Mossul, am 16. April 2017. In der Bildmitte ist der zerstörte Kirchturm der Kirche zu sehen. Durch einen ovalen Ausschnitt im Turm blickt man auf ein Kreuz, das schief hängt. Mehr als 2.500 christliche Familien sind nach Angaben des Hilfswerks "Kirche in Not" in die vom "Islamischen Staat" (IS) zerstörte irakische Stadt Karakosch zurückgekehrt. Noch bis Ende des Monats würden weitere 500 Familien erwartet, berichtete die Organisation am Donnerstag in München. Es handle sich um die größte christliche Siedlung in der Ninive-Ebene. Die Christen hätten ihre Rückkehr mit einer von gepanzerten Fahrzeugen der Sicherheitskräfte begleiteten Prozession und einem Gottesdienst gefeiert.
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22.09.2017

Ältester Bischof der Welt feiert 102. Geburtstag

Bernardino Pinera Carvallo, emeritierter Erzbischof von La Serena in Chile und ältester Bischof der katholischen Weltkirche, wird am Freitag 102 Jahre alt. Pinera wurde 1915 in Paris geboren und wuchs in Frankreich auf. An der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile studierte er Medizin und Theologie. 1947 empfing er die Priesterweihe für das Erzbistum Santiago de Chile.



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22.09.2017

Vatikan und Muslim-Liga für ständigen Dialog

Der Vatikan und die Welt-Muslim-Liga wollen ihre Beziehungen vertiefen und dazu ein ständiges Komitee gründen. Das teilte der Vatikan am Donnerstag mit. Am Vortag hatte Papst Franziskus den Generalsekretär der Liga, Muhammad bin Abdul Karim Issa, und eine Delegation im Vatikan empfangen.
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22.09.2017

Katholische Bischöfe verurteilen Hass und Hetze

Zu Zusammenhalt und Wachsamkeit gegenüber "rassistischen und menschenfeindlichen Ideologien" rufen die katholischen Bischöfe in Deutschland auf. "Eine Gesellschaft, in der Menschen aus verschiedenen religiösen Traditionen friedlich zusammenleben, steht für Stärke, nicht für Schwäche!", heißt es in einem am Donnerstag in Bonn veröffentlichten Schreiben des Limburger Bischofs Georg Bätzing. Darin übermittelt der Vorsitzende der Unterkommission der Deutschen Bischofskonferenz für den Interreligiösen Dialog den Aleviten in Deutschland zum Beginn der zwölftägigen Muharram-Fastenzeit und dem anschließenden Asure-Fest am 3. Oktober Glück- und Segenswünsche der Bischöfe.
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21.09.2017

Hilfswerk Adveniat: Lage nach Erdbeben in Mexiko "dramatisch"

Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat stuft die Lage nach dem zweiten schweren Erdbeben in Mexiko binnen zwei Wochen als "dramatisch" ein. Der Mexiko-Referent des katholischen Hilfswerks, Reiner Wilhelm, sagte am Mittwoch in Essen: "Das gesamte Ausmaß des schweren Erdbebens ist noch nicht abzusehen - die Zahl der Todesopfer wird ständig nach oben korrigiert. Viele sind noch unter den Trümmern eingestürzter Gebäude verschüttet." Die mexikanische Regierung spricht bislang von mindestens 248 Toten.
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21.09.2017

Bischof mahnt gegenüber Audi-Chef Wachstumsgrenzen an

Der Eichstätter katholische Bischof Gregor Maria Hanke hat im Gespräch mit Audi-Chef Rupert Stadler ein Bewusstsein für Grenzen des Wachstums angemahnt. "Mobilität bringt uns an Grenzen, denn es gibt kein unbegrenztes Wachstum", sagte Hanke am Mittwochabend bei einer Diskussion in Ingolstadt. Die Gesellschaft müsse ein Fürsorge-Verhalten gegenüber der Schöpfung entwickeln.
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21.09.2017

Anselm Grün: Wahlkämpfer können von Jesus lernen

Foto (Wikimedia Commons, Heike-Huslage Koch, Attribution-Share Alike 4.0 International): Anselm Grün auf der Frankfurter Buchmesse 2015 Politiker im Wahlkampf könnten nach Einschätzung des Benediktinerpaters Anselm Grün von Jesus Christus lernen. "Dass man authentisch sein muss, nicht populistisch. Dass man sich nicht verbiegen darf. Dass man den Menschen etwas zuhören muss", sagte Grün der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt" (Donnerstag). Auch müssten Politiker sich fragen, welches die "wahren Bedürfnisse" der Menschen seien. Jesus habe die Menschen "eingeladen und fasziniert. Mit Ängsten hat er nicht gearbeitet", so Grün.
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21.09.2017

Bischof Dieser: Kirchen müssen stärker zusammenwachsen

Für ein stärkeres Zusammenwachsen der Kirchen plädiert der Aachener Bischof Helmut Dieser. "500 Jahre Trennung sind genug", sagte der seit zehn Monaten amtierende Oberhirte am Mittwoch vor Journalisten in Aachen. "Wir müssen die Sehnsucht haben, mit den anderen Kirche zu sein."
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20.09.2017

Mindestens 248 Tote bei Erdbeben in Mexiko - Unglück bei Taufe

Bei dem schweren Erdbeben in Mexiko sind nach Regierungsangaben mindestens 248 Menschen ums Leben gekommen, darunter etliche in einstürzenden Kirchen. Allein im Bundesstaat Puebla nahe dem Epizentrum des Bebens mit der Stärke 7,1 auf der Richterskala starben laut Informationen der dortigen Erzdiözese vom Dienstagabend (Ortszeit) elf Menschen in Gotteshäusern.
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20.09.2017

Papst Franziskus gründet neues Institut für Ehe und Familie

Papst Franziskus hat ein neues Institut für Ehe und Familie gegründet. Mit einem Erlass, den der Vatikan am Dienstag veröffentlichte, wird das bisherige "Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie" auf neue Gleise gesetzt. Das neue "Päpstliche Theologische Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie" soll demnach die Arbeit der jüngsten Familiensynoden von 2014 und 2015 sowie des Lehrschreibens "Amoris laetitia" zu Ehe und Familie vom April 2016 fortführen.
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20.09.2017

Immer mehr Menschen arbeiten sonn- und feiertags

Immer mehr Erwerbstätige in Deutschland arbeiten regelmäßig auch an Sonn- und Feiertagen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Grünen-Fraktion hervor, die der "Rheinischen Post" (Mittwoch) vorliegt. Dem Papier zufolge stieg die Zahl der Erwerbstätigen, die ständig oder regelmäßig sonn- und feiertags arbeiten, im vergangenen Jahr gegenüber 2013 um 5,2 Prozent auf knapp 6,1 Millionen. Bei den abhängig Beschäftigten nahm sie sogar um 7,3 Prozent auf knapp 5 Millionen zu.
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20.09.2017

Kardinal Marx prangert wachsenden Antisemitismus an

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx beobachtet mit Sorge eine wachsende Judenfeindlichkeit in Deutschland. "In den vergangenen Monaten haben wir leider ein Erstarken des Antisemitismus auch in Deutschland erleben müssen", heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz an den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, zum bevorstehenden jüdischen Neujahrsfest Rosch haSchana.
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20.09.2017

Overbeck sieht Chancen für "Kirche im Volk"

Foto (KNA): Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck sieht Chancen in einer veränderten Rolle der Kirche. "Wir sind auf dem Weg zu einer Kirche im Volk", sagte er im Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch). Er rechne damit, dass es künftig einen Kern religiöser Menschen geben werde. "Und wenn wir gut sind, werden wir darüber hinaus eine Kirche der Sympathisantinnen und Sympathisanten sein." Auch würden Menschen das kulturelle und soziale Angebot der Kirchen weiterhin schätzen. "Wir werden eine politische Dimension haben. Und wir werden eine lebendige Weltkirche sein."
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19.09.2017

Aung San Suu Kyi bittet um internationale Hilfe für Myanmar

Nach langem und vielkritisiertem Schweigen hat sich Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi am Dienstag erstmals öffentlich zur Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar geäußert. In einer mit Spannung erwarteten und live übertragenen Rede vor dem diplomatischen Corps in der Hauptstadt Naypyidaw bat die Staatsrätin, die de facto die Regierung leitet, die internationale Gemeinschaft um Hilfe beim "Aufbau einer sicheren Zukunft und gemeinsamen Problemlösung" im Land. Dazu werde man auch ausländische Beobachter ins Land lassen.
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19.09.2017

De Maiziere: Nur jede vierte Asylklage hat Erfolg

Bundesinnenminister Thomas de Maifeier (CDU) Angesichts steigender Zahlen von Klagen abgelehnter Asylbewerber weist Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) darauf hin, dass nach einer aktuellen Statistik nur 25 Prozent der Klagen zu einer Änderung des Aslybescheids führen. Häufig werde der Flüchtlingsstatus sogar herabgestuft im Vergleich zur ersten Instanz, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag). In den meisten Fällen, so der Minister, werde die Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durch die Gerichte bestätigt.
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19.09.2017

350.000 zusätzliche Pflegebedürftige seit Jahresbeginn

Die Zahl der Pflegebedürftigen ist seit Jahresbeginn deutlich angestiegen. Bei den Pflegekassen waren vergangenes Jahr 2,75 Millionen Männer und Frauen registriert. Ende Juni 2017 waren es 3,1 Millionen und damit 350.000 Menschen oder 12,9 Prozent mehr. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion hervor, die der "Passauer Neuen Presse" vorliegt.
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18.09.2017

"Marsch für das Leben" durch Berlin - "Zeichen der Ökumene"

Foto (KNA): Teilnehmer mit einem großen Banner mit der Aufschrift "Marsch für das Leben" ziehen durch die Straßen in Berlin am 16. September 2017. Rund 7.500 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter am Samstag beim 13. Berliner "Marsch für das Leben" gegen Abtreibung und aktive Sterbehilfe demonstriert. Demnach waren es ähnlich viele wie im Vorjahr. Die Polizei sprach auf Anfrage von mehreren tausend Demonstranten. Veranstalter war der Bundesverband Lebensrecht, ein Zusammenschluss von 13 Lebensschutzorganisationen.
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18.09.2017

US-Bischöfe für Schonfrist für "Dreamer" aus Hurrikangebieten

Die katholischen US-Bischöfe fordern das Heimatschutzministerium auf, die Abschiebefristen zu verlängern für diejenigen unter den sogenannten Dreamern, die in den Hurrikan-Gebieten von Texas und Florida leben. Viele der rund 800.000 jungen Menschen, die als Kinder von Einwandern ohne Papiere ins Land kamen, leben in den von "Harvey" und "Irma" heimgesuchten Bundesstaaten.
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18.09.2017

Bischof Hofmann: Umgang mit Papst Benedikt XVI. war "Schande"

Der Würzburger katholische Bischof Friedhelm Hofmann hält es für eine "Schande", wie in Deutschland mit Papst Benedikt XVI. umgegangen worden sei."Papst Benedikt ist einer der größten Theologen, die je auf dem Stuhl Petri saßen. Er hat Kirche und Welt so viel Positives und Wichtiges in Wort und Tat gegeben", sagte Hofmann, der am Sonntag den 25. Jahrestag seiner Bischofsweihe feiert, am Samstag im Interview der "Tagespost" in Würzburg. "Dass wir das in Deutschland nicht immer positiv aufgenommen haben, das ist eigentlich die Tragik." Er sei aber überzeugt, dass Benedikt als Kirchenlehrer der Moderne in 20, 30 Jahren neue Hörer finden werde.
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